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Für Mutti tue ich alles. Sophienlust 108 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-0916-1
- EAN9783740909161
- Date de parution15/09/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille189 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
»Geht es Mutti besser?« Angstvoll waren die großen ausdrucksvollen Augen der kleinen Antje auf Prof.
Klaus Martell gerichtet. »Ja, Kleines. Heute Abend kannst du sie schon für eine Viertelstunde besuchen.« »Ach, Vati, ich habe so schreckliche Angst gehabt. Bloß gut, dass du selbst ein Doktor bist und unsere Mutti gesund machen kannst. Schwester Inge hat gesagt, jetzt kriegt sie kein Baby mehr. Stimmt das wirklich? Wir hatten uns doch alle so auf das Baby gefreut.« Die Stimme der Achtjährigen zitterte. Klaus Martell zog die Kleine an sich und strich ihr über das krause Haar, das in zwei Zöpfchen geflochten war.
»Schwester Inge hat leider recht, Antje. Mutti hat das Baby verloren. Du musst tapfer sein und darfst ihr nicht zeigen, dass du traurig bist. Sie ist sehr unglücklich.« Antje begann zu weinen. Die ausgestandene Angst und Aufregung brachen sich nun Bahn. In der Nacht hatte der Professor seine Frau hinüber in die Klinik gebracht. Antje war von der ungewohnten Unruhe im Hause erwacht und hatte blass und stumm zugesehen, wie man die totenbleiche Mutter auf einer Trage aus dem Hause transportiert hatte.
Niemand hatte Zeit gefunden, das verstörte Kind zu beruhigen und zu trösten. Denn bei Hanna Martell hatte akute Lebensgefahr bestanden. Jede Minute hatte gezählt. »Es ist schade, Antje. Aber vielleicht bekommt unsere Mutti nächstes oder übernächstes Jahr ein Baby. Im Augenblick wollen wir dankbar sein, dass ihr nichts zugestoßen ist.« »Wird sie bald gesund sein? Ihr Gesicht sah ganz weiß aus in der Nacht.« »Es wird nicht allzu lange dauern, Antje.
Genau kann ich es
Klaus Martell gerichtet. »Ja, Kleines. Heute Abend kannst du sie schon für eine Viertelstunde besuchen.« »Ach, Vati, ich habe so schreckliche Angst gehabt. Bloß gut, dass du selbst ein Doktor bist und unsere Mutti gesund machen kannst. Schwester Inge hat gesagt, jetzt kriegt sie kein Baby mehr. Stimmt das wirklich? Wir hatten uns doch alle so auf das Baby gefreut.« Die Stimme der Achtjährigen zitterte. Klaus Martell zog die Kleine an sich und strich ihr über das krause Haar, das in zwei Zöpfchen geflochten war.
»Schwester Inge hat leider recht, Antje. Mutti hat das Baby verloren. Du musst tapfer sein und darfst ihr nicht zeigen, dass du traurig bist. Sie ist sehr unglücklich.« Antje begann zu weinen. Die ausgestandene Angst und Aufregung brachen sich nun Bahn. In der Nacht hatte der Professor seine Frau hinüber in die Klinik gebracht. Antje war von der ungewohnten Unruhe im Hause erwacht und hatte blass und stumm zugesehen, wie man die totenbleiche Mutter auf einer Trage aus dem Hause transportiert hatte.
Niemand hatte Zeit gefunden, das verstörte Kind zu beruhigen und zu trösten. Denn bei Hanna Martell hatte akute Lebensgefahr bestanden. Jede Minute hatte gezählt. »Es ist schade, Antje. Aber vielleicht bekommt unsere Mutti nächstes oder übernächstes Jahr ein Baby. Im Augenblick wollen wir dankbar sein, dass ihr nichts zugestoßen ist.« »Wird sie bald gesund sein? Ihr Gesicht sah ganz weiß aus in der Nacht.« »Es wird nicht allzu lange dauern, Antje.
Genau kann ich es























