Erika Everlast, frisch pensionierte Oberstudienrätin für Altphilologie, hat sich ihre Ruhe verdient. Endlich keine unzulässigen Dehnungs-i mehr, keine Studenten, deren Hunde lateinische Hausaufgaben fressen. Ihr Ziel: Das idyllische Seniorenheim "Haus Abendfrieden".
Doch "Abendfrieden" ist weniger Idylle als vielmehr ein postmortales Bürokratiemonster: Die automatischen Schiebetüren atmen asthmatisch, der Keller stöhnt nach hartem Zwieback, und die Heimleitung - Schwester Hildegard, eine Zimt-Königin mit permanent lackiertem Lächeln und einem Faible für Levitationsverbote - ist offensichtlich dämonisch.
Als wäre das nicht genug, muss Erika den Flur mit Heini Blum teilen, einem saarländischen Biker im neongrünen Pyjama, dessen linksdrall-geschädigter Chopper-Rollator für akustischen Vandalismus sorgt.
Und dann ist da noch Karl-Heinz, der Steuer-Poltergeist von 1978, der nachts Socken klaut und jeden mit Bußgeldbescheiden in D-Mark traktiert.
Erika Everlast reagiert nicht mit Weihwasser, sondern mit den Waffen der preußischen Verwaltung:
* Sie korrigiert Todesdrohungen im Badezimmerspiegel wegen Orthographie-Fehlern ("Wierst mit 'ie'?").
* Sie zwingt die Geister der Unterstufe, die a-Deklination im Wandschrank fehlerfrei zu beherrschen.
* Sie exorziert den lebendigen Pflaumenkuchen der Heimleitung mit kochend heißem Filterkaffee der Marke Jacobs Krönung.
* Sie schlägt den hessischen Steuer-Poltergeist mit dem Paragraph 12, Absatz 3 der Allgemeinen Dienstordnung von 1975 in die Flucht.
Erika Everlast, frisch pensionierte Oberstudienrätin für Altphilologie, hat sich ihre Ruhe verdient. Endlich keine unzulässigen Dehnungs-i mehr, keine Studenten, deren Hunde lateinische Hausaufgaben fressen. Ihr Ziel: Das idyllische Seniorenheim "Haus Abendfrieden".
Doch "Abendfrieden" ist weniger Idylle als vielmehr ein postmortales Bürokratiemonster: Die automatischen Schiebetüren atmen asthmatisch, der Keller stöhnt nach hartem Zwieback, und die Heimleitung - Schwester Hildegard, eine Zimt-Königin mit permanent lackiertem Lächeln und einem Faible für Levitationsverbote - ist offensichtlich dämonisch.
Als wäre das nicht genug, muss Erika den Flur mit Heini Blum teilen, einem saarländischen Biker im neongrünen Pyjama, dessen linksdrall-geschädigter Chopper-Rollator für akustischen Vandalismus sorgt.
Und dann ist da noch Karl-Heinz, der Steuer-Poltergeist von 1978, der nachts Socken klaut und jeden mit Bußgeldbescheiden in D-Mark traktiert.
Erika Everlast reagiert nicht mit Weihwasser, sondern mit den Waffen der preußischen Verwaltung:
* Sie korrigiert Todesdrohungen im Badezimmerspiegel wegen Orthographie-Fehlern ("Wierst mit 'ie'?").
* Sie zwingt die Geister der Unterstufe, die a-Deklination im Wandschrank fehlerfrei zu beherrschen.
* Sie exorziert den lebendigen Pflaumenkuchen der Heimleitung mit kochend heißem Filterkaffee der Marke Jacobs Krönung.
* Sie schlägt den hessischen Steuer-Poltergeist mit dem Paragraph 12, Absatz 3 der Allgemeinen Dienstordnung von 1975 in die Flucht.