EPIKUR UND STOIZISMUS. Der Tod ist nichts Überwindung unserer Emotionen

Par : Heinz Duthel
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  • Nombre de pages40
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7541-9807-0
  • EAN9783754198070
  • Date de parution28/08/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille235 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBespoke Books

Résumé

Wie wir im letzten Ebuch gesehen haben, ist für Freud die Todesangst einer der Gründe, warum der Mensch Gott erfunden hat, warum der Mensch die Religion erfunden hat. Denn die Religion verspricht uns ein Leben nach dem Tod. Die Religion verspricht uns, dass wir nach unserem irdischen Leben das ewige Leben erfahren werden, ewiges Leben bei Gott, wenn wir Gutes getan haben, oder in den Flammen der Hölle, wenn unser Leben von Sünde gezeichnet war.
Aber auf jeden Fall gibt es die Idee, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Und weil uns die Vorstellung von einem Leben, das ein endgültiges Ende nehmen würde, völlig absurd erscheint, sagt uns Freud, haben wir Gott erfunden, um diese Absurdität abzuwehren. Ein anderer Philosoph, der das Bewusstsein des Todes als integralen Bestandteil unserer Natur betrachtet, ist Heidegger. Heidegger, der den Menschen als Wesen zum Tode definierte. Gemäß den Übersetzungen des Zen Tsung tod werden wir manchmal ein Wesen für den Tod finden und laut Heidegger ist es diese Sorge um den Tod, die kommt, diese metaphysische Sorge, die unsere Existenz nie verlässt, die dazu führt, dass der Mensch ständig in Angst versunken ist.