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Eine viel zu junge Mutter. Kurfürstenklinik 115 – Arztroman
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- Nombre de pages64
- FormatePub
- ISBN978-3-69049-003-0
- EAN9783690490030
- Date de parution07/01/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille205 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt.
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Wollen Sie mir nicht erzählen, was los ist, Herzchen?« , fragte Klara Jäschke, und ihr freundliches, faltiges Gesicht nahm jenen besorgten Ausdruck an, den Raphaela Canetti in der letzten Zeit öfter gesehen hatte. Es tat ihr gut, dass Frau Jäschke sich Sorgen um sie machte, und leider waren die nur allzu berechtigt. Sie nickte stumm und wickelte sich eine lange blonde Haarsträhne um den Finger, während ihre hübschen graublauen Augen zum Fenster hinaussahen, damit sie Frau Jäschkes Blick nicht begegnen mussten.
»Ich bin schwanger« , sagte sie schließlich und atmete insgeheim auf, dass es nun endlich heraus war. »Ich bin im siebten Monat schwanger. Jetzt wissen Sie's, Frau Jäschke.« »Ich habe mir so etwas schon gedacht« , erwiderte die alte Dame, in deren kleiner Familienpension Raphaela ein Zimmer bewohnte, seit sie in Berlin zur Lehre ging. Das hatte sie ihrer Mutter abgetrotzt. Eine Lehre in einem zwar kleinen, aber ausgezeichneten Friseursalon in Berlin.
Zwar war ihre Mutter der Ansicht gewesen, Raphaela sei zu jung, um schon allein nach Berlin zu gehen, aber sie hatte schließlich nachgegeben. War ihre Tochter nicht schon immer sehr vernünftig und selbstständig gewesen? Wenn Mama wüsste, dass ich ein Kind bekomme, dachte Raphaela verzweifelt, wäre sie total enttäuscht von mir. »Sie haben es recht gut verborgen, das muss ich sagen - offenbar haben Sie Glück, dass Sie zu den Frauen gehören, die nicht besonders dick werden.« Raphaela nickte trübsinnig.
»Bis jetzt, ja. Aber ich glaube, das wird sich in den letzten zwei Monaten noch ändern. Bisher ging es - im Salon weiß es noch keiner.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Wollen Sie mir nicht erzählen, was los ist, Herzchen?« , fragte Klara Jäschke, und ihr freundliches, faltiges Gesicht nahm jenen besorgten Ausdruck an, den Raphaela Canetti in der letzten Zeit öfter gesehen hatte. Es tat ihr gut, dass Frau Jäschke sich Sorgen um sie machte, und leider waren die nur allzu berechtigt. Sie nickte stumm und wickelte sich eine lange blonde Haarsträhne um den Finger, während ihre hübschen graublauen Augen zum Fenster hinaussahen, damit sie Frau Jäschkes Blick nicht begegnen mussten.
»Ich bin schwanger« , sagte sie schließlich und atmete insgeheim auf, dass es nun endlich heraus war. »Ich bin im siebten Monat schwanger. Jetzt wissen Sie's, Frau Jäschke.« »Ich habe mir so etwas schon gedacht« , erwiderte die alte Dame, in deren kleiner Familienpension Raphaela ein Zimmer bewohnte, seit sie in Berlin zur Lehre ging. Das hatte sie ihrer Mutter abgetrotzt. Eine Lehre in einem zwar kleinen, aber ausgezeichneten Friseursalon in Berlin.
Zwar war ihre Mutter der Ansicht gewesen, Raphaela sei zu jung, um schon allein nach Berlin zu gehen, aber sie hatte schließlich nachgegeben. War ihre Tochter nicht schon immer sehr vernünftig und selbstständig gewesen? Wenn Mama wüsste, dass ich ein Kind bekomme, dachte Raphaela verzweifelt, wäre sie total enttäuscht von mir. »Sie haben es recht gut verborgen, das muss ich sagen - offenbar haben Sie Glück, dass Sie zu den Frauen gehören, die nicht besonders dick werden.« Raphaela nickte trübsinnig.
»Bis jetzt, ja. Aber ich glaube, das wird sich in den letzten zwei Monaten noch ändern. Bisher ging es - im Salon weiß es noch keiner.























