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Ein Traum zerbricht. Kurfürstenklinik 86 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-3435-4
- EAN9783740934354
- Date de parution18/09/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille183 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt.
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Mach dir keine Sorgen, Johanna, hier bin ich bestimmt gut aufgehoben.« Norbert Thannert legte seiner Frau beruhigend die Hand auf den Arm. »Du brauchst die keine Sorgen um mich zu machen.« »Mache ich mir ja auch nicht« , erwiderte die alte Dame fast ein wenig barsch und bemühte sich verzweifelt, die Tränen fortzublinzeln, die ihr immer wieder in die Augen treten wollten.
»Ich bin ganz froh, dich mal für eine Weile los zu sein.« Norbert Thannert sagte nichts darauf, er wußte genau, daß das eine Lüge war. Johanna und er, sie waren jetzt fast vierzig Jahre zusammen, achtunddreißig davon verheiratet. Einer kannte den anderen in- und auswendig. Sie waren nicht mal einen Tag voneinander getrennt gewesen. Und jetzt mußte er in die Klinik. Die Vorstellung behagte auch ihm nicht sehr, doch er fühlte sich inzwischen so elend, daß er dem Vorschlag seines Hausarztes nachgekommen war und sich zu einem gründlichen Check up in die Kurfürsten-Klinik in Berlin Charlottenburg gelegt hatte.
Das Einzelzimmer war sehr angenehm eingerichtet, gar nicht wie ein Klinikzimmer, eher wie ein Raum in einem vornehmen Sanatorium. Der Blick vom hohen Fenster ging hinaus in einen Park, der Balkon war so groß, daß zumindest ein kleiner runder Tisch und zwei Sessel Platz darauf hatten. »Da können wir fast so gemütlich sitzen wie daheim auf unserer Terrasse« , meinte der alte Herr. Johanna lachte. »Du hast Humor! Unsere Terrasse ist vierzig Quadratmeter groß, dahinter erstreckt sich noch ein kleiner Park...
und wer serviert dir deinen eisgekühlten Drink hier im Krankenhaus?«
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Mach dir keine Sorgen, Johanna, hier bin ich bestimmt gut aufgehoben.« Norbert Thannert legte seiner Frau beruhigend die Hand auf den Arm. »Du brauchst die keine Sorgen um mich zu machen.« »Mache ich mir ja auch nicht« , erwiderte die alte Dame fast ein wenig barsch und bemühte sich verzweifelt, die Tränen fortzublinzeln, die ihr immer wieder in die Augen treten wollten.
»Ich bin ganz froh, dich mal für eine Weile los zu sein.« Norbert Thannert sagte nichts darauf, er wußte genau, daß das eine Lüge war. Johanna und er, sie waren jetzt fast vierzig Jahre zusammen, achtunddreißig davon verheiratet. Einer kannte den anderen in- und auswendig. Sie waren nicht mal einen Tag voneinander getrennt gewesen. Und jetzt mußte er in die Klinik. Die Vorstellung behagte auch ihm nicht sehr, doch er fühlte sich inzwischen so elend, daß er dem Vorschlag seines Hausarztes nachgekommen war und sich zu einem gründlichen Check up in die Kurfürsten-Klinik in Berlin Charlottenburg gelegt hatte.
Das Einzelzimmer war sehr angenehm eingerichtet, gar nicht wie ein Klinikzimmer, eher wie ein Raum in einem vornehmen Sanatorium. Der Blick vom hohen Fenster ging hinaus in einen Park, der Balkon war so groß, daß zumindest ein kleiner runder Tisch und zwei Sessel Platz darauf hatten. »Da können wir fast so gemütlich sitzen wie daheim auf unserer Terrasse« , meinte der alte Herr. Johanna lachte. »Du hast Humor! Unsere Terrasse ist vierzig Quadratmeter groß, dahinter erstreckt sich noch ein kleiner Park...
und wer serviert dir deinen eisgekühlten Drink hier im Krankenhaus?«























