Jeden Donnerstag um 17:10 Uhr nimmt Jeong Doyun denselben Zug zu einem kleinen Bahnhof außerhalb von Seoul und setzt sich auf dieselbe Holzbank. Nach mehr als zwanzig Jahren in einem alten Bürogebäude ist er zu dem Mann geworden, der Türen öffnet, repariert, was kaputtgeht, und nur dann bemerkt wird, wenn irgendwo etwas nicht mehr funktioniert. Niemand fragt, auf wen er wartet. Der Name, auf den er wartet, ist Yun Seoyeon.
Früher trug Doyun eine Kamera statt eines Schlüsselbunds, und Seoyeon war an seiner Seite in einer Zeit, in der die Zukunft noch offen schien. Sie hinterließ ihm ein Versprechen, eine Kassette und ein Schweigen, das nie ganz verschwand. Seitdem lebt Doyun unter dem stillen Gewicht seiner Gewohnheiten - bis eine junge Designerin namens Song Seoha auf dem Dach auftaucht, mit seltsam vertrauten Augen und einer Unruhe, die er nicht ignorieren kann.
Als Seoha ihm eine alte Schachtel in die Hände legt, muss Doyun öffnen, was er jahrelang verschlossen gehalten hat: Briefe, die nie ankamen, eine Stimme aus der Vergangenheit und die Möglichkeit, dass Trauer nicht das Ende der Liebe ist. Zart, still und leuchtend erzählt Donnerstag, 17:10 Uhr von Warten, Erinnerung, Verlust und dem kleinen Mut, den es braucht, einen anderen Zug zu nehmen.
Jeden Donnerstag um 17:10 Uhr nimmt Jeong Doyun denselben Zug zu einem kleinen Bahnhof außerhalb von Seoul und setzt sich auf dieselbe Holzbank. Nach mehr als zwanzig Jahren in einem alten Bürogebäude ist er zu dem Mann geworden, der Türen öffnet, repariert, was kaputtgeht, und nur dann bemerkt wird, wenn irgendwo etwas nicht mehr funktioniert. Niemand fragt, auf wen er wartet. Der Name, auf den er wartet, ist Yun Seoyeon.
Früher trug Doyun eine Kamera statt eines Schlüsselbunds, und Seoyeon war an seiner Seite in einer Zeit, in der die Zukunft noch offen schien. Sie hinterließ ihm ein Versprechen, eine Kassette und ein Schweigen, das nie ganz verschwand. Seitdem lebt Doyun unter dem stillen Gewicht seiner Gewohnheiten - bis eine junge Designerin namens Song Seoha auf dem Dach auftaucht, mit seltsam vertrauten Augen und einer Unruhe, die er nicht ignorieren kann.
Als Seoha ihm eine alte Schachtel in die Hände legt, muss Doyun öffnen, was er jahrelang verschlossen gehalten hat: Briefe, die nie ankamen, eine Stimme aus der Vergangenheit und die Möglichkeit, dass Trauer nicht das Ende der Liebe ist. Zart, still und leuchtend erzählt Donnerstag, 17:10 Uhr von Warten, Erinnerung, Verlust und dem kleinen Mut, den es braucht, einen anderen Zug zu nehmen.