Sloane Mercer ist eine Autorin, die sich der Neuerzählung klassischer Mythen widmet. Mit einem Fokus auf weibliche Perspektiven erforscht sie die untergegangenen Stimmen antiker Geschichten und verleiht ihnen neue Tiefe und Authentizität. Ihr Debütwerk »Die Töchter des Olymp« prägt einen intimen, psychologisch differenzierten Erzählstil, der Mythos und moderne Reflexion verbindet. Mercer lebt für die Reklamation marginalisierter Narrative und schreibt mit der Überzeugung, dass jede Geschichte zwei Seiten hat - wir hören nur noch die eine.
Die Töchter des Olymp. Sieben Mythen, sieben Stimmen, eine Wahrheit
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- Nombre de pages120
- FormatePub
- ISBN978-3-565-40557-2
- EAN9783565405572
- Date de parution12/04/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille834 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was bedeutet es, eine Geschichte zu kennen - und trotzdem nie ihre Wahrheit gehört zu haben? Sloane Mercer stellt genau diese Frage in ihrem bemerkenswerten Debüt *Die Töchter des Olymp: Sieben Mythen, sieben Stimmen, eine Wahrheit* und liefert Antworten, die lange nachwirken.
In sieben kunstvoll verwobenen Erzählungen gibt Mercer den Frauen der griechischen Mythologie das zurück, was ihnen jahrtausendlang verweigert wurde: ihre eigene Stimme.
Medusa, Kassandra, Ariadne und vier weitere Figuren, die die Überlieferung zu Randfiguren oder Schurkinnen gemacht hat, treten hier als Erzählerinnen ihrer eigenen Geschichte auf. Jedes Kapitel ist ein in sich geschlossener Monolog - eindringlich, präzise und von einer psychologischen Tiefe, die unter die Haut geht. Was Mercers Schreibstil auszeichnet, ist seine außergewöhnliche Unmittelbarkeit.
Die Autorin findet eine Sprache, die zeitlos und gleichzeitig erschütternd gegenwärtig klingt. Wenn Medusa erzählt, wie es wirklich war - neunzehn Jahre alt, Priesterin aus Überzeugung, tief verwurzelt in ihrem Glauben - dann ist das keine ferne Mythenfigur mehr, sondern ein Mensch, dem Unrecht geschah und der dennoch Würde bewahrt. Das Buch verweigert dabei jede Vereinfachung. Es klagt nicht an, es jammert nicht.
Es erzählt. Und genau darin liegt seine stille, ungeheure Kraft: Die Wahrheit, um die es geht, erschließt sich nicht durch Urteile, sondern durch Zuhören. *Die Töchter des Olymp* ist ein Leseerlebnis für alle, die Mythen lieben - und bereit sind, sie neu zu denken.
Medusa, Kassandra, Ariadne und vier weitere Figuren, die die Überlieferung zu Randfiguren oder Schurkinnen gemacht hat, treten hier als Erzählerinnen ihrer eigenen Geschichte auf. Jedes Kapitel ist ein in sich geschlossener Monolog - eindringlich, präzise und von einer psychologischen Tiefe, die unter die Haut geht. Was Mercers Schreibstil auszeichnet, ist seine außergewöhnliche Unmittelbarkeit.
Die Autorin findet eine Sprache, die zeitlos und gleichzeitig erschütternd gegenwärtig klingt. Wenn Medusa erzählt, wie es wirklich war - neunzehn Jahre alt, Priesterin aus Überzeugung, tief verwurzelt in ihrem Glauben - dann ist das keine ferne Mythenfigur mehr, sondern ein Mensch, dem Unrecht geschah und der dennoch Würde bewahrt. Das Buch verweigert dabei jede Vereinfachung. Es klagt nicht an, es jammert nicht.
Es erzählt. Und genau darin liegt seine stille, ungeheure Kraft: Die Wahrheit, um die es geht, erschließt sich nicht durch Urteile, sondern durch Zuhören. *Die Töchter des Olymp* ist ein Leseerlebnis für alle, die Mythen lieben - und bereit sind, sie neu zu denken.







