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Die Illusion des Todes
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- FormatePub
- ISBN8235943681
- EAN9798235943681
- Date de parution24/05/2026
- Protection num.pas de protection
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurIoakim Ioakim
Résumé
Warum fürchten wir den Tod? Diese Frage begleitet die Menschheit seit Zehntausenden von Jahren, und doch bleibt sie für die meisten Menschen unbeantwortet - verdrängt, umgangen, im Alltag begraben. Die Illusion des Todes nimmt diese Frage ernst. Es untersucht die Todesangst aus evolutionärer, neurowissenschaftlicher, philosophischer und spiritueller Perspektive und bietet keine billigen Antworten, sondern tiefes Verständnis.
Das menschliche Gehirn ist kein Organ der Wahrheit, sondern ein Organ des Überlebens. Es erschafft ein kontinuierliches Ich, weil Identität und Kontinuität für das Überleben notwendig sind. Doch genau diese Fähigkeit macht den Menschen zum einzigen Lebewesen, das seinen eigenen Tod antizipiert und fürchtet. Die Todesangst ist kein Defekt des Bewusstseins - sie ist sein direktes Nebenprodukt. Aber was ist dieses Ich, das so verzweifelt überleben will? Neurowissenschaft und buddhistische Philosophie kommen hier zu überraschend ähnlichen Schlüssen: Das stabile, dauerhafte Selbst ist weitgehend eine Konstruktion des Gehirns.
Was wir als Ich erleben, ist ein ständig neu erzeugtes Muster aus Erinnerungen, Erwartungen und Gewohnheiten. Wer das versteht, bemerkt, dass die Angst vor dem Tod zu einem erheblichen Teil die Angst vor dem Verschwinden einer Illusion ist - einer, die weniger absolut ist, als sie behauptet. Menschen, die dem Tod nahwaren, kehren verändert zurück. Nahtoderfahrungen, Meditationspraxis und klinisch begleitete Bewusstseinserfahrungen zeigen dasselbe Muster: weniger Angst, mehr Gegenwärtigkeit, eine fundamental andere Beziehung zur eigenen Sterblichkeit.
Und Sterbende selbst lehren uns, was am Ende wirklich zählt - nicht Karriere oder Besitz, sondern Verbindung, Ehrlichkeit und gelebtes Leben. Die Illusion des Todes ist kein Selbsthilfebuch und kein spirituelles Dogma. Es ist eine ernsthafte Reise durch eine der tiefsten menschlichen Erfahrungen - für alle, die ihre Angst vor dem Ende nicht verdrängen wollen, sondern verstehen.
Das menschliche Gehirn ist kein Organ der Wahrheit, sondern ein Organ des Überlebens. Es erschafft ein kontinuierliches Ich, weil Identität und Kontinuität für das Überleben notwendig sind. Doch genau diese Fähigkeit macht den Menschen zum einzigen Lebewesen, das seinen eigenen Tod antizipiert und fürchtet. Die Todesangst ist kein Defekt des Bewusstseins - sie ist sein direktes Nebenprodukt. Aber was ist dieses Ich, das so verzweifelt überleben will? Neurowissenschaft und buddhistische Philosophie kommen hier zu überraschend ähnlichen Schlüssen: Das stabile, dauerhafte Selbst ist weitgehend eine Konstruktion des Gehirns.
Was wir als Ich erleben, ist ein ständig neu erzeugtes Muster aus Erinnerungen, Erwartungen und Gewohnheiten. Wer das versteht, bemerkt, dass die Angst vor dem Tod zu einem erheblichen Teil die Angst vor dem Verschwinden einer Illusion ist - einer, die weniger absolut ist, als sie behauptet. Menschen, die dem Tod nahwaren, kehren verändert zurück. Nahtoderfahrungen, Meditationspraxis und klinisch begleitete Bewusstseinserfahrungen zeigen dasselbe Muster: weniger Angst, mehr Gegenwärtigkeit, eine fundamental andere Beziehung zur eigenen Sterblichkeit.
Und Sterbende selbst lehren uns, was am Ende wirklich zählt - nicht Karriere oder Besitz, sondern Verbindung, Ehrlichkeit und gelebtes Leben. Die Illusion des Todes ist kein Selbsthilfebuch und kein spirituelles Dogma. Es ist eine ernsthafte Reise durch eine der tiefsten menschlichen Erfahrungen - für alle, die ihre Angst vor dem Ende nicht verdrängen wollen, sondern verstehen.






















