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Die Frau ohne Erinnerung. Kurfürstenklinik 21 – Arztroman

Par : Nina Kayser-Darius
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-1026-6
  • EAN9783740910266
  • Date de parution07/10/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille175 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt. Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist. Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Ich muß wirklich gehen, Annette!« sagte Ulf Seeberger bedauernd, küßte die blonde schöne Frau in seinen Armen noch einmal voller Leidenschaft und löste sich dann von ihr. »Ich wünschte, du könntest bleiben« , sagte sie traurig. »Ich auch« , versicherte er. »Aber wenn mich die Inspiration überkommt, muß ich ihr sofort nachgehen.
Und ich spüre, daß ich heute nacht etwas Großartiges schaffen kann.« Annette Brüggemann nickte nur. Ulf war Künstler, und sie mußte sich endlich daran gewöhnen, daß er anders war als andere Männer, die sie kannte. Mit Ulf war es immer aufregend, nie konnte man sich auf etwas verlassen, alles wurde ständig in Frage gestellt. Und das war es schließlich gewesen, was sie zu ihm hingezogen hatte. Mit ihm gab es keine Langeweile. Annette unterdrückte einen leisen Seufzer.
Sie selbst war Finanzexpertin und lebte in einer völlig anderen Welt als Ulf. Sie verdiente eine Menge Geld, konnte sich alles leisten, was sie sich wünschte, und hatte bisher ein äußerst geregeltes Leben geführt, um genug Kraft für ihre meist überlangen Arbeitstage zu haben. Sie arbeitete mit zwei Partnern zusammen, ihre Firma war eine der erfolgreichsten der Branche. Von nächtlicher Inspiration konnte da keine Rede sein - höchstens von nächtlichen Konferenzen, von Aktenstudium, von langen und zähen Verhandlungen.
Ulf war wirklich zu beneiden. Wie schön mußte es sein, seine Phantasie fliegen zu lassen und alles, was man im Kopf hatte, auf die Leinwand zu bannen. »Entschuldige« , meinte sie reumütig, als sie merkte, daß er sie fragend ansah. »Ich war gerade mit meinen Gedanken woanders. Was hast du gesagt?« »Ich habe