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Die betrogene Erbin - Unveröffentlichter Roman. Fürstenkrone 251 – Adelsroman

Par : Jutta von Kampen
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98757-338-5
  • EAN9783987573385
  • Date de parution24/01/2023
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille198 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt. Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit. "Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Tante Maria ist wieder da« , sagte Baroneß Trudl Pertenau, und ihr verkniffenes, altjüngferliches Gesicht wurde noch um eine Schattierung gelblicher.
Ihr jüngerer Bruder Petrus, Chef der Familie der Freiherren von Pertenau, hob interessiert den Kopf. Er war auffallend klein und zierlich und hatte eine große Ähnlichkeit mit seiner älteren Schwester. Doch alles, was bei ihr dünn und farblos war - das fahle Haar, die blassen kleinen Augen, der blutlose, schmallippige kleine Mund - sprach bei ihm durch die frischen Farben an. Sein Haar war schwarz und glatt, die Haut gesund gebräunt und der Blick der lebhaften dunklen Augen ließ, besonders wenn er lachte und man die festen weißen Zähne sah, darauf vergessen, wie hart und kalt ihr Ausdruck sein konnte.
Auch seine Frau war neugierig, was die Schwägerin wußte. Sie war grobschlächtig und unschön und gab sich mit betont natürlicher Liebenswürdigkeit. Doch bei einiger Menschenkenntnis kam man rasch dahinter, daß sich diese Liebenswürdigkeit ausschließlich auf reiche und einflußreiche Menschen beschränkte. »Zenta hat mich angerufen. Sie hat Tante Maria mit dieser Imi getroffen.« Die Pause, die Baroneß Trudl vor »dieser Imi« machte, sagte deutlich, was sie von ihr hielt.
Imi von Pertenau war eine arme Verwandte. Und zwar eine bitterarme. Man konnte ihr also nur empfehlen, sich im Hintergrund zu halten, und es war geradezu unverschämt, daß sie sich mit der reichen Erbtante der Pertenaus traf. Mit dieser reichen Erbtante war es so eine Sache. Sie war die ehemals bildschöne ältere Schwester der verstorbenen Mutter von Trudl, Zenta und Petrus Pertenau. Wie diese eine geborene Gräfin Bürling.
Und diese äußerst attraktive Komteß heiratete einen bürgerlichen Habenichts!