Es ist ein Winter, der noch zu nah ist, um wirklich "Es war einmal" zu sein. In einem Bahnhofsrestaurant, unter feuchtem Dampf, wird Yun Taesu beim Stehlen von Castella erwischt. Er widerspricht nicht. In ihm gibt es nur noch den Gedanken an das Wintermeer - an das "Ende der Welt", wo man lautlos verschwinden kann. Da tritt eine Frau vor. Seo Haerin bezahlt, schiebt ihm einen Becher mit der würzigen Brühe des tteokbokki hin und macht ihm ein seltsames Angebot: Wenn er von jetzt an genau tut, was sie sagt, kauft sie ihm ein wenig Zeit ab.
Im Nachtzug nach Gangneung werden aus ihren Bitten kleine Aufgaben, aus Aufgaben kleine Fäden, die jemanden festhalten sollen. Auf einem Taschentuch stehen schief hingekritzelt Gebäcknamen - wie eine Liste, wie ein Zauber, wie ein letztes Versprechen. Und Taesu begreift: Haerin ist nicht nur zufällig hier. Eine leise, warme Erzählung über Scham und Zärtlichkeit, über das Erinnern - und darüber, wie ein Salzbrötchen zur Antwort werden kann.
Es ist ein Winter, der noch zu nah ist, um wirklich "Es war einmal" zu sein. In einem Bahnhofsrestaurant, unter feuchtem Dampf, wird Yun Taesu beim Stehlen von Castella erwischt. Er widerspricht nicht. In ihm gibt es nur noch den Gedanken an das Wintermeer - an das "Ende der Welt", wo man lautlos verschwinden kann. Da tritt eine Frau vor. Seo Haerin bezahlt, schiebt ihm einen Becher mit der würzigen Brühe des tteokbokki hin und macht ihm ein seltsames Angebot: Wenn er von jetzt an genau tut, was sie sagt, kauft sie ihm ein wenig Zeit ab.
Im Nachtzug nach Gangneung werden aus ihren Bitten kleine Aufgaben, aus Aufgaben kleine Fäden, die jemanden festhalten sollen. Auf einem Taschentuch stehen schief hingekritzelt Gebäcknamen - wie eine Liste, wie ein Zauber, wie ein letztes Versprechen. Und Taesu begreift: Haerin ist nicht nur zufällig hier. Eine leise, warme Erzählung über Scham und Zärtlichkeit, über das Erinnern - und darüber, wie ein Salzbrötchen zur Antwort werden kann.