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Die Alten Pflichten der Freimaurer. von 1723 und 1738 - sowie die Grundprinzipien für die Anerkennung durch die Großloge.
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- Nombre de pages84
- FormatePub
- ISBN978-3-6957-6933-9
- EAN9783695769339
- Date de parution11/03/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Die Alten Pflichten (Old Charges) gehören zu den grundlegenden Texten der historischen Freimaurerei und bilden bis heute einen zentralen Referenzrahmen für das Selbstverständnis der sogenannten regulären Freimaurerei. Sie formulieren in normativer Weise jene religiösen, ethischen und organisatorischen Grundsätze, auf denen die frühneuzeitliche Bruderschaft ihre innere Ordnung, ihre gesellschaftliche Legitimation und ihre Kontinuität begründete.
Erstmals wurden die Alten Pflichten im Jahr 1723 im Konstitutionsbuch der Großloge von London und Westminster veröffentlicht, die 1717 gegründet worden war.
Diese Fassung stellte eine systematische Zusammenführung älterer Überlieferungen dar und verlieh ihnen erstmals eine verbindliche, gedruckte Form. 1738 folgte eine überarbeitete und erweiterte Ausgabe, die in Sprache, Struktur und Akzentsetzung an veränderte organisatorische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen angepasst wurde. Beide Fassungen besitzen eigenständigen historischen Aussagewert und dokumentieren die Entwicklung des freimaurerischen Selbstverständnisses im frühen 18.
Jahrhundert. In vielen Freimaurerlogen ist es bis heute üblich, einem neu aufgenommenen Lehrling die Alten Pflichten zu überreichen oder sie im Rahmen der Aufnahme symbolisch zu vergegenwärtigen. Einige Großlogen verpflichten ihre Tochterlogen ausdrücklich dazu, diese Texte bei Zusammenkünften auszulegen oder präsent zu halten. Nicht selten werden die Alten Pflichten zu den sogenannten alten Landmarken (Old Landmarks) gezählt, womit ihnen ein besonderer normativer und traditionsstiftender Rang zugesprochen wird. Die vorliegende Ausgabe vereint erstmals die Fassungen der Alten Pflichten von 1723 und 1738 in einer gemeinsamen, editorisch begleiteten Darstellung und stellt sie in einen erweiterten historischen Zusammenhang.
In dieser Form erscheinen sie als verlässliche Quelle, als Orientierungshilfe für das Verständnis freimaurerischer Ordnung und als Inspirationsquelle für die Auseinandersetzung mit den geistigen Grundlagen brüderlicher Gemeinschaft.
Diese Fassung stellte eine systematische Zusammenführung älterer Überlieferungen dar und verlieh ihnen erstmals eine verbindliche, gedruckte Form. 1738 folgte eine überarbeitete und erweiterte Ausgabe, die in Sprache, Struktur und Akzentsetzung an veränderte organisatorische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen angepasst wurde. Beide Fassungen besitzen eigenständigen historischen Aussagewert und dokumentieren die Entwicklung des freimaurerischen Selbstverständnisses im frühen 18.
Jahrhundert. In vielen Freimaurerlogen ist es bis heute üblich, einem neu aufgenommenen Lehrling die Alten Pflichten zu überreichen oder sie im Rahmen der Aufnahme symbolisch zu vergegenwärtigen. Einige Großlogen verpflichten ihre Tochterlogen ausdrücklich dazu, diese Texte bei Zusammenkünften auszulegen oder präsent zu halten. Nicht selten werden die Alten Pflichten zu den sogenannten alten Landmarken (Old Landmarks) gezählt, womit ihnen ein besonderer normativer und traditionsstiftender Rang zugesprochen wird. Die vorliegende Ausgabe vereint erstmals die Fassungen der Alten Pflichten von 1723 und 1738 in einer gemeinsamen, editorisch begleiteten Darstellung und stellt sie in einen erweiterten historischen Zusammenhang.
In dieser Form erscheinen sie als verlässliche Quelle, als Orientierungshilfe für das Verständnis freimaurerischer Ordnung und als Inspirationsquelle für die Auseinandersetzung mit den geistigen Grundlagen brüderlicher Gemeinschaft.













