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Der Papi aus Amerika. Mami 1916 – Familienroman

Par : Karina Kaiser
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2653-3
  • EAN9783740926533
  • Date de parution13/03/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille255 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen.
Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami. Liane Reiff schaute sich zufrieden in dem kleinen Zimmer um. Alles war für ein gemütliches Essen zu zweit gerichtet, nur Stefan fehlte noch. Leider war er nie besonders pünktlich. Auch heute, an diesem sonnigen Herbstabend, würde er es nicht sein. Er machte oft Überstunden, um schnell zu Geld und zu einem gewissen Wohlstand zu kommen. Aber er würde sich bestimmt freuen, wenn er den hübsch gedeckten Tisch sah.
Sicher, das Geschirr war billig gewesen und die Tischdecke auch, aber der kleine Asternstrauß, den sie auf dem Weg hierher noch gekauft hatte, und die schlichten weißen Kerzen sorgten doch für eine gewisse festliche Nuance. Liane hatte Stefans Lieblingsgericht gekocht - Nudeln mit Hackfleisch und Tomatensoße. Mitunter amüsierte sie sich ein wenig darüber, denn Stefan mochte trotz seiner sechsundzwanzig Jahre am liebsten Kindergerichte - Milchreis mit Kirschen gehörte auch dazu. Für Liane war das kein Problem.
Da ihre Mutter schon lange nicht mehr lebte, hatte sie bereits mit zwölf Jahren lernen müssen, den Vater zu versorgen. Daher wußte sie genau, daß Liebe auch durch den Magen ging. Hoffentlich war das bei Stefan auch so. Sie seufzte in sich hinein. Wenn sie nur immer wüßte, woran sie bei Stefan war. Er mußte eine große Enttäuschung hinter sich haben. »Anne« , hatte er schon mehrmals im Schlaf geflüstert.
Am liebsten hätte sie ihn nach dieser Frau gefragt. Doch sie wagte es nicht. Stefan konnte mitunter sehr unfreundlich sein. Aber sie liebte ihn, obwohl sie erst seit zwei Monaten zusammen gingen, und obwohl er kein umgänglicher Mann war und sie oft