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Der große Schwabenzug. Ein Auswandererroman über deutsche Siedler, Kolonistenschicksal und Heimatverlust in der Josephinischen Zeit
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792339-8
- EAN8596547923398
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille960 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
"Der große Schwabenzug" gestaltet die Ansiedlung deutscher Siedler im südöstlichen Europa als historisches Panorama von Migration, Grenzerfahrung und kultureller Selbstbehauptung. Im Mittelpunkt steht der Aufbruch schwäbischer Familien in die von den Habsburgern neu geordneten Landschaften des Banats nach den Osmanischen Kriegen; individuelle Hoffnungen, Entbehrungen und Konflikte verdichten sich zum Bild einer Gemeinschaft im Werden.
Müller-Guttenbrunn verbindet anschauliche Milieuschilderung, volkstümliche Dialoge und breit geführte, teilweise epische Erzählpassagen. Damit steht der Roman im Kontext der historischen Heimat- und Regionaldichtung des späten 19. Jahrhunderts, überschreitet deren bloße Verklärung jedoch durch die Darstellung sozialer Härte, politischer Abhängigkeit und kultureller Spannungen. Adam Müller-Guttenbrunn (1852-1923), im Banater Ort Guttenbrunn geboren und später als Schriftsteller, Journalist und Kulturvermittler in Wien tätig, kannte die Lebenswelt der Donauschwaben aus eigener Herkunft.
Sein literarisches Werk entstand aus dem Anliegen, Geschichte, Sprache und kollektives Gedächtnis dieser deutschsprachigen Minderheit sichtbar zu machen. Persönliche Erinnerung, regionale Verbundenheit und die Sorge um den Fortbestand deutscher Kultur im multiethnischen Südosten prägen daher auch diesen Roman. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Romane nicht nur als Abenteuer, sondern als Reflexion über Migration, Identität und gesellschaftliche Ordnung lesen.
Es eröffnet einen aufschlussreichen Zugang zur Geschichte der Donauschwaben und macht zugleich verständlich, wie Literatur aus regionaler Erfahrung ein europäisches Thema formt.
Müller-Guttenbrunn verbindet anschauliche Milieuschilderung, volkstümliche Dialoge und breit geführte, teilweise epische Erzählpassagen. Damit steht der Roman im Kontext der historischen Heimat- und Regionaldichtung des späten 19. Jahrhunderts, überschreitet deren bloße Verklärung jedoch durch die Darstellung sozialer Härte, politischer Abhängigkeit und kultureller Spannungen. Adam Müller-Guttenbrunn (1852-1923), im Banater Ort Guttenbrunn geboren und später als Schriftsteller, Journalist und Kulturvermittler in Wien tätig, kannte die Lebenswelt der Donauschwaben aus eigener Herkunft.
Sein literarisches Werk entstand aus dem Anliegen, Geschichte, Sprache und kollektives Gedächtnis dieser deutschsprachigen Minderheit sichtbar zu machen. Persönliche Erinnerung, regionale Verbundenheit und die Sorge um den Fortbestand deutscher Kultur im multiethnischen Südosten prägen daher auch diesen Roman. Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Romane nicht nur als Abenteuer, sondern als Reflexion über Migration, Identität und gesellschaftliche Ordnung lesen.
Es eröffnet einen aufschlussreichen Zugang zur Geschichte der Donauschwaben und macht zugleich verständlich, wie Literatur aus regionaler Erfahrung ein europäisches Thema formt.





