Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Eine unverheiratete Frau, die ein Kind erwartet, muss nicht nur um ihre Zukunft fürchten, sondern auch um ihren Platz in der Gesellschaft.
Die Schriftstellerin Cornelie Reimann zieht sich in ein abgelegenes Frauenheim in der schwäbischen Provinz zurück. Dort soll sie ihr Kind fern von neugierigen Blicken zur Welt bringen können. Hinter der verschlossenen Tür des Hauses begegnet sie anderen werdenden Müttern - Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, die durch Scham, Not und die unerbittlichen Moralvorstellungen ihrer Zeit miteinander verbunden sind.
Doch die vermeintliche Zuflucht erweist sich bald als ein Ort der Demütigung und Willkür.
Während Cornelie die Schicksale ihrer Mitbewohnerinnen kennenlernt, reift in ihr der Entschluss, sich nicht länger den Erwartungen anderer zu unterwerfen. Sie will ihr Kind behalten und ihr Leben selbst bestimmen - ungeachtet des Preises, den die Gesellschaft dafür von ihr verlangt.
Mit großer psychologischer Genauigkeit und schonungsloser Offenheit erzählt Gabriele Reuter von lediger Mutterschaft, weiblicher Abhängigkeit und der Kraft gegenseitiger Solidarität.
"Das Tränenhaus" ist ein bewegender, sozialkritischer Roman über Frauen, denen jedes Recht auf ein eigenes Leben abgesprochen wird - und über den Mut, sich dennoch dafür zu entscheiden.
Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Eine unverheiratete Frau, die ein Kind erwartet, muss nicht nur um ihre Zukunft fürchten, sondern auch um ihren Platz in der Gesellschaft.
Die Schriftstellerin Cornelie Reimann zieht sich in ein abgelegenes Frauenheim in der schwäbischen Provinz zurück. Dort soll sie ihr Kind fern von neugierigen Blicken zur Welt bringen können. Hinter der verschlossenen Tür des Hauses begegnet sie anderen werdenden Müttern - Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, die durch Scham, Not und die unerbittlichen Moralvorstellungen ihrer Zeit miteinander verbunden sind.
Doch die vermeintliche Zuflucht erweist sich bald als ein Ort der Demütigung und Willkür.
Während Cornelie die Schicksale ihrer Mitbewohnerinnen kennenlernt, reift in ihr der Entschluss, sich nicht länger den Erwartungen anderer zu unterwerfen. Sie will ihr Kind behalten und ihr Leben selbst bestimmen - ungeachtet des Preises, den die Gesellschaft dafür von ihr verlangt.
Mit großer psychologischer Genauigkeit und schonungsloser Offenheit erzählt Gabriele Reuter von lediger Mutterschaft, weiblicher Abhängigkeit und der Kraft gegenseitiger Solidarität.
"Das Tränenhaus" ist ein bewegender, sozialkritischer Roman über Frauen, denen jedes Recht auf ein eigenes Leben abgesprochen wird - und über den Mut, sich dennoch dafür zu entscheiden.