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Buch der Sachsen. Historische Dichtung aus der germanischen Stammeswelt: Sachsenkriege, heidnische Bräuche und Christianisierung im Frühmittelalter
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792355-8
- EAN8596547923558
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille746 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adolf Böttgers "Buch der Sachsen" ist eine historisch-poetische Darstellung sächsischer Vergangenheit, in der sich Erinnerung, Sage und nationale Geschichtsdeutung verbinden. Im Mittelpunkt steht weniger eine lückenlose Chronik als die literarische Vergegenwärtigung einer Epoche, ihrer politischen Konflikte, religiösen Umbrüche und gesellschaftlichen Bindungen. Böttger arbeitet mit einem pathetisch-anschaulichen Stil, rhythmischer Sprache und einer deutlichen Vorliebe für dramatische Szenen und charakteristische Gestalten.
Damit steht das Werk im Kontext des 19. Jahrhunderts, in dem historische Dichtung zur Auseinandersetzung mit Herkunft, Volk und kultureller Identität diente. Zugleich bewahrt es jene romantischen Nachklänge, die Geschichte als geistig bedeutungsvolle Überlieferung und nicht bloß als Abfolge von Daten verstehen. Adolf Böttger (1815-1870), in Leipzig geboren, wirkte als Dichter, Übersetzer und literarischer Vermittler.
Seine Beschäftigung mit fremdsprachiger Literatur, insbesondere mit englischen Autoren, schärfte sein Gespür für bildkräftige Sprache, dramatische Komposition und die Möglichkeiten poetischer Nacherzählung. Als Schriftsteller im sächsischen Kulturraum lag es nahe, die Geschichte seiner engeren Heimat literarisch zu gestalten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das "Buch der Sachsen" ist somit auch Ausdruck seines Interesses an nationaler Überlieferung und historischer Selbstverständigung.
Empfohlen sei das Werk allen Lesern, die historische Literatur nicht nur als Unterhaltung, sondern als poetische Reflexion über Herkunft und Erinnerung schätzen. Es eröffnet einen eindrucksvollen Zugang zur sächsischen Geschichte und zeigt zugleich, wie das 19. Jahrhundert Vergangenheit erzählte, deutete und zur kulturellen Gegenwart in Beziehung setzte.
Damit steht das Werk im Kontext des 19. Jahrhunderts, in dem historische Dichtung zur Auseinandersetzung mit Herkunft, Volk und kultureller Identität diente. Zugleich bewahrt es jene romantischen Nachklänge, die Geschichte als geistig bedeutungsvolle Überlieferung und nicht bloß als Abfolge von Daten verstehen. Adolf Böttger (1815-1870), in Leipzig geboren, wirkte als Dichter, Übersetzer und literarischer Vermittler.
Seine Beschäftigung mit fremdsprachiger Literatur, insbesondere mit englischen Autoren, schärfte sein Gespür für bildkräftige Sprache, dramatische Komposition und die Möglichkeiten poetischer Nacherzählung. Als Schriftsteller im sächsischen Kulturraum lag es nahe, die Geschichte seiner engeren Heimat literarisch zu gestalten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das "Buch der Sachsen" ist somit auch Ausdruck seines Interesses an nationaler Überlieferung und historischer Selbstverständigung.
Empfohlen sei das Werk allen Lesern, die historische Literatur nicht nur als Unterhaltung, sondern als poetische Reflexion über Herkunft und Erinnerung schätzen. Es eröffnet einen eindrucksvollen Zugang zur sächsischen Geschichte und zeigt zugleich, wie das 19. Jahrhundert Vergangenheit erzählte, deutete und zur kulturellen Gegenwart in Beziehung setzte.







