Archiv für Begriffsgeschichte. Band 66,2. Schwerpunkt: Hans-Georg Gadamer

Par : Carsten Dutt, Hubertus Busche, Michael Erler
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  • Nombre de pages200
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-7873-4974-6
  • EAN9783787349746
  • Date de parution20/02/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille3 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurMeiner

Résumé

Am 11. Februar 2025 jährt sich der Geburtstag Hans-Georg Gadamers zum 125. Mal. Das »Archiv für Begriffsgeschichte« nimmt das Jubiläum zum Anlass, dem Begründer der philosophischen Hermeneutik einen Schwerpunkt zu widmen. Er versammelt Beiträge, die sich unter einander ergänzenden Aspekten auf den geisteswissenschaftstheoretischen Kern und die verständigungsphilosophischen Weiterungen der Thesenführungen Gadamers beziehen - durchweg in der Absicht, das für sie Eigentümliche herauszuarbeiten und ihr Gewicht für die Gegenwart abzuschätzen.
Auch die Rubrik »Aus dem Archiv« ist Hans-Georg Gadamer gewidmet. Sie enthält als Erstveröffentlichung einen Brief an den kanadischen Philosophen Jean Grondin, in dem Gadamer noch einmal zentrale Begriffe und begriffsbildend genutzte Metaphern seines Denkens konfiguriert und eine überraschend naheliegende Antwort auf die notorische Frage nach dem Wahrheitsbegriff der philosophischen Hermeneutik gibt.
Carsten Dutt ist ständiger Gastprofessor, seit 2025 auch außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Er ist Präsident der Hans-Georg Gadamer-Gesellschaft für hermeneutische Philosophie und geschäftsführender Herausgeber des »Archivs für Begriffsgeschichte« . Veröffentlichungen zur philosophischen und literarischen Hermeneutik, zur Theorie und Methodologie der Begriffsgeschichtsschreibung, zur Philosophie der Geisteswissenschaften und zur Theorie der Literaturwissenschaft. Hubertus Busche ist ordentlicher Professor am Institut für Philosophie der Fern-Universität Hagen.
Arbeitsschwerpunkte: Erkenntnistheorie, Metaphysik, Geschichte der Philosophie, Kulturphilosophie. Michael Erler (*14. August 1953 in Köln) ist ein deutscher Altphilologe, der derzeit an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg lehrt. Ab 1972 studierte Erler Mathematik, Physik und Philosophie, ab 1973 Altgriechisch und Latein an der Universität zu Köln. Unterbrochen von einem Aufenthalt am University College London, schloss Erler 1977 sein Magisterstudium als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes ab.
1977/78 wurde Erler in Köln promoviert, 1980/81 folgte das Staatsexamen. Zunächst wirkte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für Altertumskunde, Abteilung für Papyrologie in Köln, später als Angestellter der Universität Konstanz, Fachbereich Literaturwissenschaft. 1984/85 habilitierte sich Erler an der Universität Konstanz, unterstützt durch Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in deren Heisenberg-Programm er anschließend bis 1989 aufgenommen wurde.
1990 war Erler Fellow am Institute for Advanced Studies in Edinburgh. Nach Lehrstuhlvertretungen in München (1986/87) und Erlangen (1987/88) für Griechisch bzw. Latein forschte Erler 1987 bis 1988 als Junior Fellow am Center for Hellenic Studies in Washington, D. C. und lehrte in den darauffolgenden Jahren als Privatdozent an der Universität Konstanz. 1989 bis 1991 hatte er eine Professur für Latein an der Universität Erlangen-Nürnberg inne und forschte im Herbst 1990 als Fellow am Institute for Advanced Studies in Edinburgh.
Seit 1991 ist Erler Ordinarius für Klassische Philologie an der Universität Würzburg mit dem Schwerpunkt Gräzistik; einen Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg lehnte er 2001 ab. 2013 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Aristoteles-Universität Thessaloniki.