Archiv für Begriffsgeschichte. Band 62: Jean Starobinski

Par : Carsten Dutt, Hubertus Busche, Michael Erler, Gottfried Gabriel, Petra Gehring
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  • Nombre de pages294
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-7873-3954-9
  • EAN9783787339549
  • Date de parution05/03/2021
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille7 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurMeiner

Résumé

Seit seiner Gründung durch Erich Rothacker war das Archiv für Begriffsgeschichte immer beides zugleich: ein Hort materialer Forschung und ein Forum theoretischer Besinnung. Der vorliegende Band knüpft an diese Tradition und das ihr innewohnende Wissen um die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte mit Stellungnahmen zur Beantwortung der Frage nach dem Sinn und Nutzen der Disziplin an: »Wozu - noch immer - Begriffsgeschichte?« Hinzu treten Abhandlungen über Comenius' Kulturbegriff, John Lockes Einführung des Terminus (the) Self, Kierkegards Sprung, Nicolai Hartmanns Theorie der Philosophiegeschichtsschreibung und Reinhart Kosellecks Wende zur Pragmatik.
Ein Schwerpunkt ist dem begriffshistorischen Ouvre des Genfer Literaturwissenschaftlers Jean Starobinksi gewidmet, dessen methodisches Eigenprofil die ihm gebührende Aufmerksamkeit hierzulande noch nicht gefunden hat.
Carsten Dutt ist ständiger Gastprofessor, seit 2025 auch außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Er ist Präsident der Hans-Georg Gadamer-Gesellschaft für hermeneutische Philosophie und geschäftsführender Herausgeber des »Archivs für Begriffsgeschichte« . Veröffentlichungen zur philosophischen und literarischen Hermeneutik, zur Theorie und Methodologie der Begriffsgeschichtsschreibung, zur Philosophie der Geisteswissenschaften und zur Theorie der Literaturwissenschaft. Hubertus Busche ist ordentlicher Professor am Institut für Philosophie der Fern-Universität Hagen.
Arbeitsschwerpunkte: Erkenntnistheorie, Metaphysik, Geschichte der Philosophie, Kulturphilosophie. Michael Erler (*14. August 1953 in Köln) ist ein deutscher Altphilologe, der derzeit an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg lehrt. Ab 1972 studierte Erler Mathematik, Physik und Philosophie, ab 1973 Altgriechisch und Latein an der Universität zu Köln. Unterbrochen von einem Aufenthalt am University College London, schloss Erler 1977 sein Magisterstudium als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes ab.
1977/78 wurde Erler in Köln promoviert, 1980/81 folgte das Staatsexamen. Zunächst wirkte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für Altertumskunde, Abteilung für Papyrologie in Köln, später als Angestellter der Universität Konstanz, Fachbereich Literaturwissenschaft. 1984/85 habilitierte sich Erler an der Universität Konstanz, unterstützt durch Stipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in deren Heisenberg-Programm er anschließend bis 1989 aufgenommen wurde.
1990 war Erler Fellow am Institute for Advanced Studies in Edinburgh. Nach Lehrstuhlvertretungen in München (1986/87) und Erlangen (1987/88) für Griechisch bzw. Latein forschte Erler 1987 bis 1988 als Junior Fellow am Center for Hellenic Studies in Washington, D. C. und lehrte in den darauffolgenden Jahren als Privatdozent an der Universität Konstanz. 1989 bis 1991 hatte er eine Professur für Latein an der Universität Erlangen-Nürnberg inne und forschte im Herbst 1990 als Fellow am Institute for Advanced Studies in Edinburgh.
Seit 1991 ist Erler Ordinarius für Klassische Philologie an der Universität Würzburg mit dem Schwerpunkt Gräzistik; einen Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg lehnte er 2001 ab. 2013 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Petra Gehring ist Professorin für Theoretische Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte und Metaphysik des Lebensbegriffs, Modale Konzepte der Macht, Technikforschung, Digitale Metaphernanalyse, Methoden der Digital Humanities.
Ausgewählte Veröffentlichungen: Was ist Biomacht? Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens (Frankfurt am Main, New York 2006); Traum und Wirklichkeit. Zur Geschichte einer Unterscheidung (Frankfurt am Main, New York 2008); Theorien des Todes zur Einführung (Hamburg 2010). Gadamer, Hans-Georg (1900-2002), Philosoph, Professor in Leipzig und Heidelberg. Gadamers philosophische Leistung besteht in der Begründung der Hermeneutik als universale Geisteswissenschaft (Wahrheit und Methode, 1960). Gisela Schlüter, Professorin für Romanische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Veröffentlichungen zur Aufklärungsforschung, zur Begriffsgeschichte und zur Rezeptionsgeschichte der Philosophie Kants. Gerald Hartung ist Professor für Kulturphilosophie/Ästhetik an der Bergischen Universität Wuppertal. Carsten Dutt ist ständiger Gastprofessor, seit 2025 auch außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Er ist Präsident der Hans-Georg Gadamer-Gesellschaft für hermeneutische Philosophie und geschäftsführender Herausgeber des »Archivs für Begriffsgeschichte« .
Veröffentlichungen zur philosophischen und literarischen Hermeneutik, zur Theorie und Methodologie der Begriffsgeschichtsschreibung, zur Philosophie der Geisteswissenschaften und zur Theorie der Literaturwissenschaft. Martin Walter studierte Mathematik und Philosophie. Zu Hegel verfasste er mehrere Aufsätze, u. a. in den Hegel-Studien 53/54 (2020) zur Metapher der »Eule der Minerva« in den »Grundlinien der Philosophie des Rechts« .