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Abhandlungen über die Principien der menschlichen Erkenntnis. Philosophie-Digital Nr. 42
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- Nombre de pages171
- FormatePub
- ISBN978-3-96118-039-4
- EAN9783961180394
- Date de parution15/04/2019
- Protection num.pas de protection
- Taille386 Ko
- Infos supplémentairesepub
- Éditeurandersseitig.de
Résumé
George Berkeley veröffentlichte 1710 mit 25 Jahren seine zweite philosophische Schrift "Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis" In dieser Schrift erläuterte er die beiden Grundprinzipien seines sensualistischen Ansatzes: "Es gibt etwas, das wahrgenommen wird." (esse est percipi) und "Es gibt etwas, das wahrnimmt." (esse est percipere). Ferner beschrieb er im Hinblick auf die noch gesellschaftsweit vorherrschende aristotelisch-scholastische Philosophie seine Schlussfolgerungen aus diesen Prinzipien und kritisierte Locke, dessen Philosophie am Trinity College den Lehrkanon dominierte.
Menschliche Vorstellungen ('ideas') entstehen ausschließlich durch Wahrnehmen (ein Grundprinzip). Das, was wahrnimmt - das andere Grundprinzip -, nannte er der zeitgemäßen philosophischen Sprechweise folgend "Subjekt", "Verstand", "Geist", "Seele" und mit einem moderneren Ausdruck "ich selber". Berkeley leistete damit einen in der Öffentlichkeit kaum gewürdigten Beitrag zum Diskurs der Gelehrtenrepublik seiner Zeit.
Es ging damals u. a. darum grundlegend neue Konzepte zu entwickeln, die aus der Sackgasse des Leib-Seele-Dualismus hinausführten, wie ihn die alte scholastische Philosophie, aber auch noch Descartes und cartesianisch orientierte Philosophen vertraten. Vor allem neue Forschungsergebnisse in der Medizin zeigten, dass die dualistische Denkweise ungeeignet war, diese nachvollziehbar zu erläutern. Berkeley behauptete - radikaler als Locke -, dass er weder die Substanz "Materie" noch die Substanz "Geist" für philosophisch begründbar hielte.
"Die Existenz der äußeren Dinge besteht in ihrem Wahrgenommenwerden: esse est percipi.
Menschliche Vorstellungen ('ideas') entstehen ausschließlich durch Wahrnehmen (ein Grundprinzip). Das, was wahrnimmt - das andere Grundprinzip -, nannte er der zeitgemäßen philosophischen Sprechweise folgend "Subjekt", "Verstand", "Geist", "Seele" und mit einem moderneren Ausdruck "ich selber". Berkeley leistete damit einen in der Öffentlichkeit kaum gewürdigten Beitrag zum Diskurs der Gelehrtenrepublik seiner Zeit.
Es ging damals u. a. darum grundlegend neue Konzepte zu entwickeln, die aus der Sackgasse des Leib-Seele-Dualismus hinausführten, wie ihn die alte scholastische Philosophie, aber auch noch Descartes und cartesianisch orientierte Philosophen vertraten. Vor allem neue Forschungsergebnisse in der Medizin zeigten, dass die dualistische Denkweise ungeeignet war, diese nachvollziehbar zu erläutern. Berkeley behauptete - radikaler als Locke -, dass er weder die Substanz "Materie" noch die Substanz "Geist" für philosophisch begründbar hielte.
"Die Existenz der äußeren Dinge besteht in ihrem Wahrgenommenwerden: esse est percipi.
















