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Clara Neumann

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Inseln zwischen Glauben und Kartenrand
Jahrhundertelang standen Inseln auf offiziellen Seekarten, die niemals existierten. Dennoch prägten sie europäische Entdeckungsreisen, Handelswege und das geografische Denken ganzer Generationen. Zwischen Nebel, Aberglauben und fehlerhaften Beobachtungen entstand eine Welt, in der Fantasie Teil wissenschaftlicher Wirklichkeit wurde.
Kartografen der frühen Neuzeit arbeiteten mit Berichten erschöpfter Seeleute, widersprüchlichen Skizzen und politischen Erwartungen.
Eine vermeintliche Küstenlinie konnte sich von Karte zu Karte verbreiten, bis sie als Tatsache galt. Im Zentrum dieser Geschichte stehen nicht nur erfundene Inseln wie Hy-Brasil oder Buss Island, sondern auch die kulturellen Mechanismen, die solche Irrtümer bewahrten. Europäische Höfe, Handelsgesellschaften und Marinebehörden vertrauten Karten oft mehr als der Erfahrung einzelner Kapitäne. Dadurch entstanden geografische Erinnerungen, die selbst nach gescheiterten Expeditionen weiterlebten. Anhand historischer Seekarten, digitalisierter Atlanten und moderner Satellitendaten rekonstruiert dieses Buch die langsame Auflösung kartografischer Mythen.
Es zeigt, wie sich Wahrnehmung, Macht und Wissensordnung gegenseitig beeinflussten und warum bestimmte Irrtümer über Jahrhunderte Bestand hatten. Die Geschichte der Phantominseln erzählt deshalb nicht nur von Navigation, sondern auch vom europäischen Bedürfnis, unbekannte Räume mit Bedeutung zu füllen. Mit dem Zeitalter der Satelliten verschwand nicht nur ein Irrtum von den Karten, sondern ein Teil der alten Vorstellung vom Meer selbst.
Eine vermeintliche Küstenlinie konnte sich von Karte zu Karte verbreiten, bis sie als Tatsache galt. Im Zentrum dieser Geschichte stehen nicht nur erfundene Inseln wie Hy-Brasil oder Buss Island, sondern auch die kulturellen Mechanismen, die solche Irrtümer bewahrten. Europäische Höfe, Handelsgesellschaften und Marinebehörden vertrauten Karten oft mehr als der Erfahrung einzelner Kapitäne. Dadurch entstanden geografische Erinnerungen, die selbst nach gescheiterten Expeditionen weiterlebten. Anhand historischer Seekarten, digitalisierter Atlanten und moderner Satellitendaten rekonstruiert dieses Buch die langsame Auflösung kartografischer Mythen.
Es zeigt, wie sich Wahrnehmung, Macht und Wissensordnung gegenseitig beeinflussten und warum bestimmte Irrtümer über Jahrhunderte Bestand hatten. Die Geschichte der Phantominseln erzählt deshalb nicht nur von Navigation, sondern auch vom europäischen Bedürfnis, unbekannte Räume mit Bedeutung zu füllen. Mit dem Zeitalter der Satelliten verschwand nicht nur ein Irrtum von den Karten, sondern ein Teil der alten Vorstellung vom Meer selbst.
Jahrhundertelang standen Inseln auf offiziellen Seekarten, die niemals existierten. Dennoch prägten sie europäische Entdeckungsreisen, Handelswege und das geografische Denken ganzer Generationen. Zwischen Nebel, Aberglauben und fehlerhaften Beobachtungen entstand eine Welt, in der Fantasie Teil wissenschaftlicher Wirklichkeit wurde.
Kartografen der frühen Neuzeit arbeiteten mit Berichten erschöpfter Seeleute, widersprüchlichen Skizzen und politischen Erwartungen.
Eine vermeintliche Küstenlinie konnte sich von Karte zu Karte verbreiten, bis sie als Tatsache galt. Im Zentrum dieser Geschichte stehen nicht nur erfundene Inseln wie Hy-Brasil oder Buss Island, sondern auch die kulturellen Mechanismen, die solche Irrtümer bewahrten. Europäische Höfe, Handelsgesellschaften und Marinebehörden vertrauten Karten oft mehr als der Erfahrung einzelner Kapitäne. Dadurch entstanden geografische Erinnerungen, die selbst nach gescheiterten Expeditionen weiterlebten. Anhand historischer Seekarten, digitalisierter Atlanten und moderner Satellitendaten rekonstruiert dieses Buch die langsame Auflösung kartografischer Mythen.
Es zeigt, wie sich Wahrnehmung, Macht und Wissensordnung gegenseitig beeinflussten und warum bestimmte Irrtümer über Jahrhunderte Bestand hatten. Die Geschichte der Phantominseln erzählt deshalb nicht nur von Navigation, sondern auch vom europäischen Bedürfnis, unbekannte Räume mit Bedeutung zu füllen. Mit dem Zeitalter der Satelliten verschwand nicht nur ein Irrtum von den Karten, sondern ein Teil der alten Vorstellung vom Meer selbst.
Eine vermeintliche Küstenlinie konnte sich von Karte zu Karte verbreiten, bis sie als Tatsache galt. Im Zentrum dieser Geschichte stehen nicht nur erfundene Inseln wie Hy-Brasil oder Buss Island, sondern auch die kulturellen Mechanismen, die solche Irrtümer bewahrten. Europäische Höfe, Handelsgesellschaften und Marinebehörden vertrauten Karten oft mehr als der Erfahrung einzelner Kapitäne. Dadurch entstanden geografische Erinnerungen, die selbst nach gescheiterten Expeditionen weiterlebten. Anhand historischer Seekarten, digitalisierter Atlanten und moderner Satellitendaten rekonstruiert dieses Buch die langsame Auflösung kartografischer Mythen.
Es zeigt, wie sich Wahrnehmung, Macht und Wissensordnung gegenseitig beeinflussten und warum bestimmte Irrtümer über Jahrhunderte Bestand hatten. Die Geschichte der Phantominseln erzählt deshalb nicht nur von Navigation, sondern auch vom europäischen Bedürfnis, unbekannte Räume mit Bedeutung zu füllen. Mit dem Zeitalter der Satelliten verschwand nicht nur ein Irrtum von den Karten, sondern ein Teil der alten Vorstellung vom Meer selbst.
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