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Mathias Schmoeckel

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Wahrheit vor Gericht
Wie erkennt der Richter die Wahrheit seines Falles? Der Umgang mit Beweisen vor Gericht zeigt, wie sich eine Gesellschaft den Weg zur Erkenntnis und Wahrheitsfindung vorstellt. Die verschiedenen Disziplinen, die seit der Antike das philosophische und juristische Erkenntnisverfahren prägten, trugen Unterschiedliches zusammen: Die freie Argumentation der Rhetoren und die Entwicklung ethischer Grundsätze durch die Kirchenväter, die im späten Kaiserreich und in den Leges, vor allem aber im kanonischen Recht als Recht formuliert wurden.
Während Inquisition und Hexenverfolgung die Repression betonten, zweifelten Humanismus und Reformation an der Möglichkeit allgemeiner Erkenntnis. In Abhängigkeit der öffentlichen Ordnung entstanden daraus nationale Verfahrens- und Beweisrechte. Der englische Sensualismus zweifelte an der objektiven Wahrheit, welche jedoch nach der Französischen Revolution in Deutschland durch den Idealismus wiederkehrte.
Die Reichsjustizgesetze bestätigten daher 1877 eher das klassische Beweisrecht und erst die Modernisierung von Polizei und Kriminaltechnik führte die neue Dominanz der Naturwissenschaft im Beweis ein.
Während Inquisition und Hexenverfolgung die Repression betonten, zweifelten Humanismus und Reformation an der Möglichkeit allgemeiner Erkenntnis. In Abhängigkeit der öffentlichen Ordnung entstanden daraus nationale Verfahrens- und Beweisrechte. Der englische Sensualismus zweifelte an der objektiven Wahrheit, welche jedoch nach der Französischen Revolution in Deutschland durch den Idealismus wiederkehrte.
Die Reichsjustizgesetze bestätigten daher 1877 eher das klassische Beweisrecht und erst die Modernisierung von Polizei und Kriminaltechnik führte die neue Dominanz der Naturwissenschaft im Beweis ein.
Wie erkennt der Richter die Wahrheit seines Falles? Der Umgang mit Beweisen vor Gericht zeigt, wie sich eine Gesellschaft den Weg zur Erkenntnis und Wahrheitsfindung vorstellt. Die verschiedenen Disziplinen, die seit der Antike das philosophische und juristische Erkenntnisverfahren prägten, trugen Unterschiedliches zusammen: Die freie Argumentation der Rhetoren und die Entwicklung ethischer Grundsätze durch die Kirchenväter, die im späten Kaiserreich und in den Leges, vor allem aber im kanonischen Recht als Recht formuliert wurden.
Während Inquisition und Hexenverfolgung die Repression betonten, zweifelten Humanismus und Reformation an der Möglichkeit allgemeiner Erkenntnis. In Abhängigkeit der öffentlichen Ordnung entstanden daraus nationale Verfahrens- und Beweisrechte. Der englische Sensualismus zweifelte an der objektiven Wahrheit, welche jedoch nach der Französischen Revolution in Deutschland durch den Idealismus wiederkehrte.
Die Reichsjustizgesetze bestätigten daher 1877 eher das klassische Beweisrecht und erst die Modernisierung von Polizei und Kriminaltechnik führte die neue Dominanz der Naturwissenschaft im Beweis ein.
Während Inquisition und Hexenverfolgung die Repression betonten, zweifelten Humanismus und Reformation an der Möglichkeit allgemeiner Erkenntnis. In Abhängigkeit der öffentlichen Ordnung entstanden daraus nationale Verfahrens- und Beweisrechte. Der englische Sensualismus zweifelte an der objektiven Wahrheit, welche jedoch nach der Französischen Revolution in Deutschland durch den Idealismus wiederkehrte.
Die Reichsjustizgesetze bestätigten daher 1877 eher das klassische Beweisrecht und erst die Modernisierung von Polizei und Kriminaltechnik führte die neue Dominanz der Naturwissenschaft im Beweis ein.
Les livres de Mathias Schmoeckel

Die Schätzung des Menschen. Persönlichkeitsgüter, Geldentschädigung und Kommensurabilität im scholastischen Naturrecht
Jan-Luca Helbig, Martin Schermaier, Mathias Schmoeckel
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70,00 €

Martin Luther und die Reformation. Traditionen, Kontexte, Umbrüche
Uwe Baumann, Andreas Pangritz, Michael Herkenhoff, Mathias Schmoeckel, Claudia Wich-Reif
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55,00 €

Life and Cases. Manuscript of an Autobiography
Frederick Alexander Mann, Wolfgang Ernst, Mathias Schmoeckel
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45,00 €

Der Einfluss der Kanonistik auf die europäische Rechtskultur. Bd. 6: Völkerrecht
Orazio Condorelli, Franck Roumy, Mathias Schmoeckel, Peter Landau, Nicolas Laurent-Bonne
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120,00 €

Preußens Rhein-Universität 1818–1918. Geschichte der Universität Bonn – Band 1
Dominik Geppert, Mathias Schmoeckel, Heinz Schott, Thomas Becker
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95,00 €

45,00 €

Law and Religion. The Legal Teachings of the Protestant and Catholic Reformations
Wim Decock, Jordan J. Ballor, Michael Germann, Laurent Waelkens, Mathias Schmoeckel
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160,00 €

»Es war einfach nothwendig, so und nicht anders zu schreiben«. Der Orientalist Johann Gustav Gildemeister (1812–1890) und seine Zeit
Michaela Hoffmann-Ruf, Thomas Becker, Dominik Geppert, Mathias Schmoeckel, Joachim Scholtyseck
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Bonna Perl am grünen Rheine. Studieren in Bonn von 1818 bis zur Gegenwart
Thomas Becker, Dominik Geppert, Mathias Schmoeckel, Joachim Scholtyseck
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Der ordentliche Professor und sein Gehalt. Die Rechtsstellung der juristischen Ordinarien an den Universitäten Berlin und Bonn zwischen 1810 und 1945 unter besonderer Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse
Christian Maus, Thomas Becker, Dominik Geppert, Mathias Schmoeckel, Joachim Scholtyseck
E-book
85,00 €

Erich Rothacker. Sein Leben und seine Wissenschaft vom Menschen
Ralph Stöwer, Thomas Becker, Hans Pohl, Mathias Schmoeckel, Joachim Scholtyseck
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75,00 €

Studieren in Ruinen. Die Studenten der Universität Bonn in der Nachkriegszeit (1945–1955)
Christian George, Thomas Becker, Hans Pohl, Mathias Schmoeckel, Joachim Scholtyseck
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85,00 €
