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Matthias Middell

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Wasserkraft im Dienst des Sozialismus
Der bekannte Assuan-Hochdamm am Nil ist nicht das einzige große Wasserkraftwerk, das mit sowjetischer Hilfe errichtet wurde. Große Staudämme spielten im Kalten Krieg eine zentrale Rolle im Wettlauf der Supermächte um Partnerschaften und Einflusssphären weltweit. Sowjetische Ingenieure reisten seit den ausgehenden 1950er Jahren um die Welt und beteiligten sich am Bau großer hydroelektrischer Infrastrukturen am Kabul (Afghanistan), Euphrat (Syrien), an der Donau (Jugoslawien, Rumänien) und an vielen weiteren Flüssen.
Die Erschließung von Wasserkraftressourcen war im 20. Jahrhundert eines der zentralen Betätigungsfelder staatlich gelenkter Modernisierungsprojekte. Auch in der Sowjetunion hatte die Hydroenergetik im Zentrum der forcierten Industrialisierung unter Stalin gestanden. Nach Stalins Tod nahm die Bedeutung der Wasserkraft innerhalb der Sowjetunion ab und sowjetische Experten exportierten ihr Wissen und ihr technologisches Knowhow weltweit.
Sie engagierten sich in internationalen wissenschaftlichen Organisationen, kooperierten innerhalb des sozialistischen Lagers und boten ihr energieintensives sozialistisches Entwicklungsmodell den dekolonisierten Ländern im Rahmen wirtschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit an.
Die Erschließung von Wasserkraftressourcen war im 20. Jahrhundert eines der zentralen Betätigungsfelder staatlich gelenkter Modernisierungsprojekte. Auch in der Sowjetunion hatte die Hydroenergetik im Zentrum der forcierten Industrialisierung unter Stalin gestanden. Nach Stalins Tod nahm die Bedeutung der Wasserkraft innerhalb der Sowjetunion ab und sowjetische Experten exportierten ihr Wissen und ihr technologisches Knowhow weltweit.
Sie engagierten sich in internationalen wissenschaftlichen Organisationen, kooperierten innerhalb des sozialistischen Lagers und boten ihr energieintensives sozialistisches Entwicklungsmodell den dekolonisierten Ländern im Rahmen wirtschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit an.
Der bekannte Assuan-Hochdamm am Nil ist nicht das einzige große Wasserkraftwerk, das mit sowjetischer Hilfe errichtet wurde. Große Staudämme spielten im Kalten Krieg eine zentrale Rolle im Wettlauf der Supermächte um Partnerschaften und Einflusssphären weltweit. Sowjetische Ingenieure reisten seit den ausgehenden 1950er Jahren um die Welt und beteiligten sich am Bau großer hydroelektrischer Infrastrukturen am Kabul (Afghanistan), Euphrat (Syrien), an der Donau (Jugoslawien, Rumänien) und an vielen weiteren Flüssen.
Die Erschließung von Wasserkraftressourcen war im 20. Jahrhundert eines der zentralen Betätigungsfelder staatlich gelenkter Modernisierungsprojekte. Auch in der Sowjetunion hatte die Hydroenergetik im Zentrum der forcierten Industrialisierung unter Stalin gestanden. Nach Stalins Tod nahm die Bedeutung der Wasserkraft innerhalb der Sowjetunion ab und sowjetische Experten exportierten ihr Wissen und ihr technologisches Knowhow weltweit.
Sie engagierten sich in internationalen wissenschaftlichen Organisationen, kooperierten innerhalb des sozialistischen Lagers und boten ihr energieintensives sozialistisches Entwicklungsmodell den dekolonisierten Ländern im Rahmen wirtschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit an.
Die Erschließung von Wasserkraftressourcen war im 20. Jahrhundert eines der zentralen Betätigungsfelder staatlich gelenkter Modernisierungsprojekte. Auch in der Sowjetunion hatte die Hydroenergetik im Zentrum der forcierten Industrialisierung unter Stalin gestanden. Nach Stalins Tod nahm die Bedeutung der Wasserkraft innerhalb der Sowjetunion ab und sowjetische Experten exportierten ihr Wissen und ihr technologisches Knowhow weltweit.
Sie engagierten sich in internationalen wissenschaftlichen Organisationen, kooperierten innerhalb des sozialistischen Lagers und boten ihr energieintensives sozialistisches Entwicklungsmodell den dekolonisierten Ländern im Rahmen wirtschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit an.
Les livres de Matthias Middell

Exzellenz und Égalité. Die französische Hochschul- und Forschungspolitik zwischen globalem Anspruch und nationaler Umsetzung (2002 bis 2012)
Kathleen Schlütter, Michael E. Geyer, Matthias Middell
E-book
80,00 €

Vergleichen in der Konkurrenz. Transnationale Vergleichspraktiken der deutschen und der US-amerikanischen Eisen- und Stahlindustrie (1870–1940)
Torben Möbius, Michael E. Geyer, Matthias Middell
E-book
80,00 €

Afrikanisches Wissen in Deutschland und Frankreich. Präsenz, Rezeption und Transfer akademischer Literatur
Ninja Steinbach-Hüther, Michael E. Geyer, Matthias Middell
E-book
75,00 €

Impfe und herrsche. Veterinärmedizinisches Wissen und Herrschaft im kolonialen Namibia 1887–1929
Klemens Wedekind, Michael E. Geyer, Matthias Middell
E-book
85,00 €

Handbuch einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas. Band I. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg
Frank Hadler, Matthias Middell, Michael G. Esch, Beata Hock, Steffi Marung
E-book
79,00 €

35,00 €

Gebrochene Wissenschaftskulturen. Universität und Politik im 20. Jahrhundert
Michael Grüttner, Rüdiger Hachtmann, Konrad H. Jarausch, Jürgen John, Matthias Middell
E-book
65,00 €

Die historische Meistererzählung. Deutungslinien der deutschen Nationalgeschichte nach 1945
Martin Sabrow, Konrad H. Jarausch, Christoph Cornelißen, Dirk van Laak, Matthias Middell
E-book
35,00 €
