Die Zeit der Prävention. Eine Genealogie
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- Nombre de pages374
- FormatGrand Format
- PrésentationRelié
- Poids0.695 kg
- Dimensions14,8 cm × 23,0 cm × 3,2 cm
- ISBN978-3-95832-131-1
- EAN9783958321311
- Date de parution01/10/2017
- ÉditeurVelbrück Wissenschaft
- PréfacierHeidrun M Thaiss
Résumé
Prävention und Moderne teilen eine gemeinsame Entstehungs- und Verflechtungsgeschichte. Die vorliegende genealogisch angelegte Studie entfaltet diese These am Beispiel der Krankheitsvorbeugung in Deutschland und macht so verständlich, wie und warum potenzielle zukünftige Gesundheitsschäden überhaupt als Probleme der Gegenwart behandelt werden. Der Autor untersucht zunächst die zwei dominanten Kulturen der Vorbeugung im Zeitalter der Aufklärung : Während die Diätetik zur Ausbildung eines präventiven Selbstverhältnisses beizutragen versuchte, legte die Medicinalpolicey den Grundstein für die staatliche Gesundheitspolitik.
Er arbeitet heraus, wie zwischen 1848 und 1945 ein systematischer Zusammenhang zwischen Individual- und Kollektivgesundheit hergestellt wurde, um abschließend die rechtsstaatliche Neuausrichtung des biopolitischen Regierens nach dem Zweiten Weltkrieg zu diskutieren. In Verbindung von Quellen- mit Begriffsarbeit rekonstruiert die Studie ein charakteristisches Verlaufsmuster in der Geschichte moderner Krankheitsprävention.
Auf diese Weise ist die Arbeit auch ein Plädoyer dafür, soziologische Theoriebildung wieder stärker an historische Forschung anzubinden.
Er arbeitet heraus, wie zwischen 1848 und 1945 ein systematischer Zusammenhang zwischen Individual- und Kollektivgesundheit hergestellt wurde, um abschließend die rechtsstaatliche Neuausrichtung des biopolitischen Regierens nach dem Zweiten Weltkrieg zu diskutieren. In Verbindung von Quellen- mit Begriffsarbeit rekonstruiert die Studie ein charakteristisches Verlaufsmuster in der Geschichte moderner Krankheitsprävention.
Auf diese Weise ist die Arbeit auch ein Plädoyer dafür, soziologische Theoriebildung wieder stärker an historische Forschung anzubinden.
L'éditeur en parle
Die Arbeit wurde mit dem Erasmus Prize for the Liberal Arts and Sciences 2017 ausgezeichnet.

