Die Fistelstimme
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- Nombre de pages310
- FormatGrand Format
- PrésentationRelié
- Poids0.385 kg
- Dimensions12,0 cm × 19,0 cm × 2,5 cm
- ISBN3-446-18319-1
- EAN9783446183193
- Date de parution01/01/1995
- ÉditeurHanser
Résumé
Es herrscht Nebel in Ljubljana, als der neue Lektor aus Deutschland in der slowenischen Universitätsstadt eintrifft, und das, ist man versucht zu sagen, nicht von ungefähr. Denn die Fragen, die sich ihm stellen und die er stellt bei seinem Bemühen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, provozieren nur neue Fragen, und die Ungewißheit nimmt auf groteske Weise zu. Was erwartet man von ihm ? Wie schätzt man ihn ein ? Was ist mit seinem Hörsaal und was mit der Studentin, die aus dem Fenster gesprungen sein soll ? Was war eigentlich mit seiner akademischen Vergangenheit ? Hier versucht jemand, sich der Realität zu versichern, doch diese entzieht sich ihm beharrlich immer aufs Neue.
Wirklich sind nur die Verzweiflung und das Verlangen nach Rechtfertigung. Die Form des Buches als Bericht, als ununterbrochene Rede und atemloser Monolog, mag auch ein Zeichen der Angst sein, daß in das erste Schweigen, die erste Unterbrechung hinein das Urteil von oben gefällt wird. Die Fistelstimme ist aber nicht nur die Geschichte eines kleinen Hochstaplers - sie ist zugleich der Bericht vom Kampf eines Menschen, der immer am Rand gestanden hat, um ein eigenes Leben, um eine eigene Wirklichkeit, der Kampf um das Recht, sich die eigene Vergangenheit selber erklären zu dürfen.
Mit der Erinnerung an die zahllosen Niederlagen seines Lebens stellt sich der Erzähler gegen eine allgemein anerkannte.
Wirklich sind nur die Verzweiflung und das Verlangen nach Rechtfertigung. Die Form des Buches als Bericht, als ununterbrochene Rede und atemloser Monolog, mag auch ein Zeichen der Angst sein, daß in das erste Schweigen, die erste Unterbrechung hinein das Urteil von oben gefällt wird. Die Fistelstimme ist aber nicht nur die Geschichte eines kleinen Hochstaplers - sie ist zugleich der Bericht vom Kampf eines Menschen, der immer am Rand gestanden hat, um ein eigenes Leben, um eine eigene Wirklichkeit, der Kampf um das Recht, sich die eigene Vergangenheit selber erklären zu dürfen.
Mit der Erinnerung an die zahllosen Niederlagen seines Lebens stellt sich der Erzähler gegen eine allgemein anerkannte.

