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Ferdinand Lassalle. Ferdinand Lassalle: Ein Leben zwischen Philosophie und Politik
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- Nombre de pages116
- PrésentationBroché
- Poids0.194 kg
- Dimensions17,0 cm × 22,0 cm × 0,7 cm
- ISBN979-10-419-0668-0
- EAN9791041906680
- Date de parution09/02/2023
- ÉditeurSHS Editions
Résumé
Ferdinand Lassalle, geboren 1825 in Breslau, war eine prägende Figur der deutschen Arbeiterbewegung und ein bedeutender Sozialist des 19. Jahrhunderts. Seine jüdische Herkunft beeinflusste seine Entwicklung stark, da er sich von den gesellschaftlichen Einschränkungen und Vorurteilen befreien wollte, die mit seiner Abstammung verbunden waren. Lassalle begann seine akademische Laufbahn mit einem Studium der Philologie und Philosophie, wobei er sich intensiv mit dem Philosophen Herakleitos von Ephesus beschäftigte.
Sein unerschütterliches Selbstvertrauen und sein Drang, sich zu beweisen, führten ihn in den Hatzfeldt-Prozess, in dem er die Gräfin Sophie von Hatzfeldt gegen ihren Ehemann vertrat. Dieser langwierige und komplexe Rechtsstreit prägte Lassalles spätere Ansichten und Methoden, da er gezwungen war, unkonventionelle und oft fragwürdige Mittel einzusetzen, um den Prozess zu gewinnen. Politisch engagierte sich Lassalle während der Revolution von 1848 auf der Seite der radikalen Demokraten und Sozialisten.
Er stand in Kontakt mit Karl Marx und der "Neuen Rheinischen Zeitung", was seine politischen Ansichten weiter formte. Nach der Reaktion von 1848 zog er sich zunächst zurück, blieb aber ein aktiver Verfechter sozialistischer Ideen. 1862 wurde er von einem Leipziger Arbeiterkomitee kontaktiert, das ihn bat, die Führung einer neuen Arbeiterbewegung zu übernehmen. Diese Einladung traf auf Lassalles sozialistische Überzeugungen und seinen Wunsch, eine bedeutende Rolle in der politischen Landschaft zu spielen.
Er sah in der noch formbaren Bewegung die Möglichkeit, seine Ideen zu verwirklichen und die Arbeiterklasse zu mobilisieren.
Sein unerschütterliches Selbstvertrauen und sein Drang, sich zu beweisen, führten ihn in den Hatzfeldt-Prozess, in dem er die Gräfin Sophie von Hatzfeldt gegen ihren Ehemann vertrat. Dieser langwierige und komplexe Rechtsstreit prägte Lassalles spätere Ansichten und Methoden, da er gezwungen war, unkonventionelle und oft fragwürdige Mittel einzusetzen, um den Prozess zu gewinnen. Politisch engagierte sich Lassalle während der Revolution von 1848 auf der Seite der radikalen Demokraten und Sozialisten.
Er stand in Kontakt mit Karl Marx und der "Neuen Rheinischen Zeitung", was seine politischen Ansichten weiter formte. Nach der Reaktion von 1848 zog er sich zunächst zurück, blieb aber ein aktiver Verfechter sozialistischer Ideen. 1862 wurde er von einem Leipziger Arbeiterkomitee kontaktiert, das ihn bat, die Führung einer neuen Arbeiterbewegung zu übernehmen. Diese Einladung traf auf Lassalles sozialistische Überzeugungen und seinen Wunsch, eine bedeutende Rolle in der politischen Landschaft zu spielen.
Er sah in der noch formbaren Bewegung die Möglichkeit, seine Ideen zu verwirklichen und die Arbeiterklasse zu mobilisieren.







