Zwischen Staat und Gewalt auf See. Wie Piraterie, Kaperkrieg und Seehandel die frühneuzeitliche Weltordnung formten
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- Nombre de pages162
- FormatePub
- ISBN978-3-565-17737-0
- EAN9783565177370
- Date de parution16/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Piraterie war in der frühen Neuzeit keine bloße Kriminalität - sie war ein Instrument der Macht, das zwischen staatlichem Auftrag und eigenem Profit changierte. Dieses Buch folgt den verworrenen Linien zwischen Freibeutern, die im Namen ihrer Könige plünderten, Piraten, die jeden angriffen, und Marinen, die Ordnung zu schaffen versuchten, während sie selbst oft skrupellos agierten.
Wir sehen die Karibik als Schauplatz, wo spanische Schatzflotten, englische Freibeuter, französische Bukaniere und niederländische Händler aufeinanderprallten.
Wir folgen den Routen über den Atlantik, den Indischen Ozean, die Straße von Malakka. Wir rekonstruieren, wie Piraterie funktionierten: die Hafenstädte, die sie duldeten, die Netzwerke, die sie versorgten, die rechtlichen Grauzonen, die sie nutzten. Das Buch untersucht auch, wer als Pirat gebrandmarkt wurde und warum. Für die einen war Francis Drake ein Held, für die Spanier ein Verbrecher. Für die Engländer waren maghrebinische Korsaren Feinde, während ihre eigenen Kaperbriefe legitim erschienen.
Diese Ambivalenz zeigt, wie Seeherrschaft und Gewalt miteinander verwoben waren - und wie koloniale Expansion oft auf privatem Raubzug basierte. Was bedeutete Souveränität auf hoher See, wenn niemand dort wirklich regierte? Wie finanzierte sich imperiale Macht durch Plünderung? Und welche Spuren hinterließ diese Epoche in unserem heutigen Völkerrecht und unserer Vorstellung von maritimer Sicherheit?
Wir folgen den Routen über den Atlantik, den Indischen Ozean, die Straße von Malakka. Wir rekonstruieren, wie Piraterie funktionierten: die Hafenstädte, die sie duldeten, die Netzwerke, die sie versorgten, die rechtlichen Grauzonen, die sie nutzten. Das Buch untersucht auch, wer als Pirat gebrandmarkt wurde und warum. Für die einen war Francis Drake ein Held, für die Spanier ein Verbrecher. Für die Engländer waren maghrebinische Korsaren Feinde, während ihre eigenen Kaperbriefe legitim erschienen.
Diese Ambivalenz zeigt, wie Seeherrschaft und Gewalt miteinander verwoben waren - und wie koloniale Expansion oft auf privatem Raubzug basierte. Was bedeutete Souveränität auf hoher See, wenn niemand dort wirklich regierte? Wie finanzierte sich imperiale Macht durch Plünderung? Und welche Spuren hinterließ diese Epoche in unserem heutigen Völkerrecht und unserer Vorstellung von maritimer Sicherheit?























