Fast alles in diesem Roman ist wirklich geschehen. Viele Dialoge werden so wiedergegeben, wie sie gesprochen wurden - Wort für Wort, ohne Beschönigung. Ein Mann verliert sein Zuhause, Freunde, Liebe, Bewegungsfreiheit und den Platz, den er bis dahin im Leben innehatte. Was folgt, ist keine geradlinige Geschichte, sondern das langsame Wiederzusammensetzen eines zerbrochenen Lebens. Den Weg aus seinen schwersten emotionalen und existenziellen Krisen sucht er in der Analyse.
Er versucht, ihre Ursachen, seine eigene Lage und mögliche Auswege zu verstehen. Auf dieselbe Weise versucht er, die Menschen, ihre Handlungen und seine eigenen Reaktionen zu begreifen. Was er an der Vergangenheit nicht ändern kann, verwandelt er in Erfahrung - um daraus zu lernen und seine Zukunft neu zu wählen. Wie ein Mosaik fügt der Roman einzelne Szenen, Zeitebenen und Erinnerungen zu einem Ganzen.
Was zunächst für sich steht, erscheint später in einem neuen Licht und erhält eine andere Bedeutung. Zugleich zeichnet "Zwei Kaffee" ein Bild des Münchens der neunziger Jahre: orangefarbene S-Bahnen, möblierte Zimmer, Baustellen und ein analoges Büro ohne Internet. Eine Zeit ohne Mobiltelefone, in der man Menschen noch in der Stadt suchte und Freundschaften und Liebe unmittelbarer, aber auch langsamer entstanden.
Keine Abrechnung und keine nostalgische Verklärung, sondern die Geschichte eines Menschen, der nach Verlust und Demütigung wieder einen Grund findet, weiterzuleben. Der Roman zeigt, dass der Weg vom völligen Zusammenbruch zu äußerer Sicherheit und innerer Erfüllung möglich ist. Erkennt ein Leser auf diesen Seiten jenen Augenblick im eigenen Leben wieder, in dem er von vorn anfangen und sich neu behaupten musste, dann hat der Roman seinen Leser gefunden.
Fast alles in diesem Roman ist wirklich geschehen. Viele Dialoge werden so wiedergegeben, wie sie gesprochen wurden - Wort für Wort, ohne Beschönigung. Ein Mann verliert sein Zuhause, Freunde, Liebe, Bewegungsfreiheit und den Platz, den er bis dahin im Leben innehatte. Was folgt, ist keine geradlinige Geschichte, sondern das langsame Wiederzusammensetzen eines zerbrochenen Lebens. Den Weg aus seinen schwersten emotionalen und existenziellen Krisen sucht er in der Analyse.
Er versucht, ihre Ursachen, seine eigene Lage und mögliche Auswege zu verstehen. Auf dieselbe Weise versucht er, die Menschen, ihre Handlungen und seine eigenen Reaktionen zu begreifen. Was er an der Vergangenheit nicht ändern kann, verwandelt er in Erfahrung - um daraus zu lernen und seine Zukunft neu zu wählen. Wie ein Mosaik fügt der Roman einzelne Szenen, Zeitebenen und Erinnerungen zu einem Ganzen.
Was zunächst für sich steht, erscheint später in einem neuen Licht und erhält eine andere Bedeutung. Zugleich zeichnet "Zwei Kaffee" ein Bild des Münchens der neunziger Jahre: orangefarbene S-Bahnen, möblierte Zimmer, Baustellen und ein analoges Büro ohne Internet. Eine Zeit ohne Mobiltelefone, in der man Menschen noch in der Stadt suchte und Freundschaften und Liebe unmittelbarer, aber auch langsamer entstanden.
Keine Abrechnung und keine nostalgische Verklärung, sondern die Geschichte eines Menschen, der nach Verlust und Demütigung wieder einen Grund findet, weiterzuleben. Der Roman zeigt, dass der Weg vom völligen Zusammenbruch zu äußerer Sicherheit und innerer Erfüllung möglich ist. Erkennt ein Leser auf diesen Seiten jenen Augenblick im eigenen Leben wieder, in dem er von vorn anfangen und sich neu behaupten musste, dann hat der Roman seinen Leser gefunden.