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Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit. Krieg heißt Töten
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- Nombre de pages168
- FormatePub
- ISBN978-3-85371-943-5
- EAN9783853719435
- Date de parution23/04/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurPromedia Verlag
Résumé
"Absolut mega!", "Baby", "erlebbar", "ganzheitlich", "lodernder Glutkern", "meinem Herzen folgen", "my favorite toy" oder "Sinnsuche" - wer würde bei diesen Begriffen als Erstes an Kriegstüchtigkeit denken?
Pickelhaube und schnarrender preußischer Befehlston sind out. Der neue Militarismus gibt sich smart, gendergerecht und TikTok-kompatibel. "Woke & wehrhaft" hat die postmoderne Truppe zu sein - sämtliche Minderheiten der bunt-diversen Gesellschaft all inclusive.
Der Weg in den Krieg vollzieht sich nicht in harten Militärstiefeln, sondern auf sanften Sneakersohlen. Und das hat System: Für die Umkrempelung unserer gesamten Gesellschaft in Richtung "Kriegstüchtigkeit" ist die - aktuell noch im Hintergrund sich vollziehende - zivil-militärische Verzahnung nach dem "Operationsplan Deutschland" nur der Anfang. Parallel dazu wird offen und ungeniert ein "Mentalitätswechsel", eine "kulturelle Umprogrammierung" eingefordert. Ein Mittel, dies möglichst elegant durchzusetzen, ist die Sprache.
Dass Sprache das Bewusstsein und damit indirekt auch unser Handeln prägt, ist eine Binsenweisheit. Wie dies geschieht, wie unsere Sprache gerade kokett verwahrlost, wie wir alle, jeden Tag mehr, an das Undenkbare gewöhnt und möglichst geräuschlos umprogrammiert werden sollen, das zeigt - friedensfrech und "worteputzend" - das vorliegende "Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit".
Der Weg in den Krieg vollzieht sich nicht in harten Militärstiefeln, sondern auf sanften Sneakersohlen. Und das hat System: Für die Umkrempelung unserer gesamten Gesellschaft in Richtung "Kriegstüchtigkeit" ist die - aktuell noch im Hintergrund sich vollziehende - zivil-militärische Verzahnung nach dem "Operationsplan Deutschland" nur der Anfang. Parallel dazu wird offen und ungeniert ein "Mentalitätswechsel", eine "kulturelle Umprogrammierung" eingefordert. Ein Mittel, dies möglichst elegant durchzusetzen, ist die Sprache.
Dass Sprache das Bewusstsein und damit indirekt auch unser Handeln prägt, ist eine Binsenweisheit. Wie dies geschieht, wie unsere Sprache gerade kokett verwahrlost, wie wir alle, jeden Tag mehr, an das Undenkbare gewöhnt und möglichst geräuschlos umprogrammiert werden sollen, das zeigt - friedensfrech und "worteputzend" - das vorliegende "Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit".



