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Worte, die eine Welt zerrissen. Wie die Unabhangigkeitserklarung Versprechen machte, die Amerika nie halten konnte

Par : Verena Busch
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  • Nombre de pages165
  • FormatePub
  • ISBN978-3-565-54163-8
  • EAN9783565541638
  • Date de parution07/07/2026
  • Protection num.pas de protection
  • Taille518 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurEmphaloz Publishing House

Résumé

Am 4. Juli 1776 erklarten dreizehn Kolonien, dass alle Menschen gleich geschaffen seien und ein unverausserliches Recht auf Freiheit hatten. Wer diese Worte schrieb, wusste, dass sie nicht fur alle galten. Thomas Jefferson besass Sklaven. Die Versammlung, die die Erklarung verabschiedete, schloss Frauen, Besitzlose und Ureinwohner aus. Dennoch waren diese Worte nicht bedeutungslos. Sie wurden zu einer Waffe, die spatere Generationen gegen das System selbst richteten.
Dieses Buch untersucht die Geschichte der amerikanischen Unabhangigkeitserklarung nicht als Dokument der Grundung, sondern als einen Text, der von Anfang an umstritten war. Es zeigt, wie Abolitionisten, Frauenrechtlerinnen und freigelassene Sklaven die Worte der Erklarung aufgriffen, um ihre eigenen Forderungen zu untermauern. Es zeigt aber auch, wie die Versprechen der Gleichheit uber Jahrzehnte hinweg gebrochen, ignoriert und umgedeutet wurden.
Die Revolution schuf eine Sprache der Freiheit, aber sie schuf keine Institutionen, die diese Freiheit sichern konnten. Das Buch spannt den Bogen von 1776 bis in die Anfange der Burgerrechtsbewegung und fragt, ob eine Nation, die auf einem unerfullten Versprechen gegrundet wurde, jemals ganz werden kann. Es ist keine Verurteilung und keine Rechtfertigung. Es ist eine Untersuchung der Lucke zwischen dem, was gesagt wurde, und dem, was getan wurde.