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Wortarten. Ein Vergleich von Schulbuch und Grammatik
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- Nombre de pages266
- FormatPDF
- ISBN3-7639-6438-X
- EAN9783763964383
- Date de parution31/12/1949
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille3 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurW. Bertelsmann
Résumé
Auch wenn Fachwissenschaft und Fachdidaktik denselben Gegenstand - die deutsche Sprache - beschreiben, nähern sie sich diesem doch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Die Linguistik geht vom Thema aus, wohingegen die Didaktik die kognitiven Voraussetzungen der Schüler als Ausgangspunkt sieht. Eine Grammatikbeschreibung für Schulen können Linguistik und Didaktik folglich nur gemeinsam erarbeiten.
In einer vergleichenden Analyse von Sprachbüchern der Klasse 5 des bayerischen Gymnasiums und ausgewählten wissenschaftlichen Grammatiken werden daher wesentliche Schwachstellen in der schulischen Grammatikbeschreibung am Beispiel der Wortarten aufgezeigt. Maßstab bilden sowohl didaktische als auch linguistische Ansprüche, wenn ansetzend beim Klassifikationsgedanken bis hin zur Darstellung der Einzelwortarten gelungene und weniger gelungene Beschreibungen gegenübergestellt werden.
Davon ausgehend werden Kriterien abgeleitet, die als Richtlinien bei der Erstellung künftiger Schulbücher dienen können. Denn die Analyseergebnisse zeigen, dass trotz zahlreicher Schwächen der didaktischen Modellierung eine ausgewogene Balance zwischen wissenschaftlichen und didaktischen Ansprüchen unter Einhaltung der staatlichen Vorgaben möglich ist.
In einer vergleichenden Analyse von Sprachbüchern der Klasse 5 des bayerischen Gymnasiums und ausgewählten wissenschaftlichen Grammatiken werden daher wesentliche Schwachstellen in der schulischen Grammatikbeschreibung am Beispiel der Wortarten aufgezeigt. Maßstab bilden sowohl didaktische als auch linguistische Ansprüche, wenn ansetzend beim Klassifikationsgedanken bis hin zur Darstellung der Einzelwortarten gelungene und weniger gelungene Beschreibungen gegenübergestellt werden.
Davon ausgehend werden Kriterien abgeleitet, die als Richtlinien bei der Erstellung künftiger Schulbücher dienen können. Denn die Analyseergebnisse zeigen, dass trotz zahlreicher Schwächen der didaktischen Modellierung eine ausgewogene Balance zwischen wissenschaftlichen und didaktischen Ansprüchen unter Einhaltung der staatlichen Vorgaben möglich ist.



