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Wo sich der Geist Europas traf. Das Café Odeon und seine Gäste
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- Nombre de pages336
- FormatePub
- ISBN978-3-95890-684-6
- EAN9783958906846
- Date de parution29/05/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille4 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEuropa Verlag
Résumé
Am Sonntag, dem 1. Juli 1911, eröffnete das Grand Café Odeon am Bellevueplatz in Zürich erstmals seine Türen. Das im Wiener Jugendstil gehaltene Kaffeehaus wurde schnell ein Ort urbaner Weltläufigkeit und verlieh Zürich internationales Flair, wozu die Geschichte mit zwei katastrophalen Weltkriegen maßgeblich beitrug. Hier kamen Literaten, Maler, Bildhauer, Musiker, Schauspieler, Wissenschaftler und Politiker zusammen - berühmte und manchmal auch berüchtigte Frauen und Männer des 20.
und 21. Jahrhunderts. Sie brachten das gewisse Etwas in die Kaffeehaus-Atmosphäre und verliehen dem Odeon über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines Treffpunkts für Intellektuelle. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten diente das Kaffeehaus als Zufluchtsort für politisch Verfolgte; hier traf man viele Exilschriftsteller an, die vom Verleger des Europa Verlags, Emil Oprecht, unterstützt wurden.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Odeon Künstler aus aller Welt an; bis heute ist es ein beliebter Treffpunkt für Menschen jeden Alters und Berufes geblieben. Curt Riess schildert in dieser ungewöhnlich farbigen Chronik die Geschichte dieses opulenten Jugendstilcafés und seiner illustren Gäste, zu denen Thomas und Klaus Mann, Albert Einstein, Else Lasker-Schüler, Frank Wedekind, Erich Maria Remarque, Alfred Polgar, Stefan Zweig, Franz Werfel, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Arturo Toscanini, James Joyce, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Lenin, Mata Hari und viele mehr gehörten.
Der bekannte Schriftsteller und Chronist fand hier eine Leinwand vor, auf die er seine eigenen Erfahrungen projizieren konnte. Das Ergebnis ist ein spannendes Ergebnis von unzähligen Begegnungen im Spiegel ihrer Epoche. Jeder, der das Café Odeon betrat, ließ einen Teil seiner Geschichte zurück, die Curt Ries meisterhaft erzählt.
und 21. Jahrhunderts. Sie brachten das gewisse Etwas in die Kaffeehaus-Atmosphäre und verliehen dem Odeon über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines Treffpunkts für Intellektuelle. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten diente das Kaffeehaus als Zufluchtsort für politisch Verfolgte; hier traf man viele Exilschriftsteller an, die vom Verleger des Europa Verlags, Emil Oprecht, unterstützt wurden.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Odeon Künstler aus aller Welt an; bis heute ist es ein beliebter Treffpunkt für Menschen jeden Alters und Berufes geblieben. Curt Riess schildert in dieser ungewöhnlich farbigen Chronik die Geschichte dieses opulenten Jugendstilcafés und seiner illustren Gäste, zu denen Thomas und Klaus Mann, Albert Einstein, Else Lasker-Schüler, Frank Wedekind, Erich Maria Remarque, Alfred Polgar, Stefan Zweig, Franz Werfel, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Arturo Toscanini, James Joyce, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Lenin, Mata Hari und viele mehr gehörten.
Der bekannte Schriftsteller und Chronist fand hier eine Leinwand vor, auf die er seine eigenen Erfahrungen projizieren konnte. Das Ergebnis ist ein spannendes Ergebnis von unzähligen Begegnungen im Spiegel ihrer Epoche. Jeder, der das Café Odeon betrat, ließ einen Teil seiner Geschichte zurück, die Curt Ries meisterhaft erzählt.






