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Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen. Ein Handbuch für Unerschrockene

Par : Johanna Schellhagen, Karl Heinz Roth
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  • Nombre de pages172
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7552-1023-8
  • EAN9783755210238
  • Date de parution20/02/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille1 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBüchner-Verlag

Résumé

Johanna Schellhagen hat jahrzehntelang überall auf der Welt Klimaproteste und groß angelegte Streiks filmisch begleitet und immer wieder festgestellt: Letztlich scheitern all diese Initiativen am System - dem Verbund von kapitalistischem Wachstumszwang und einer Politik, die sich diesem letztlich andienen muss. Wer eine Wende zum Besseren für Mensch und Erde will, kommt deshalb nicht umhin, die Machtfrage zu stellen.
Heißt: Machtverhältnisse neu zu ordnen und politische Abläufe zu demokratisieren. An zahlreichen ermutigenden Beispielen zeigt Schellhagen, wie das aussehen kann, was wir selbst tun können und was ein Protest braucht, um zu einer langfristigen Umwälzung zu werden. Dabei gibt sie Menschen eine Stimme, die nicht nur ihre eigene Situation verbessert haben, sondern ihre Produktion umorganisiert und Profit, klassische Lohnarbeit und Warenform überwunden haben: in selbstorganisierten Belegschaften, Genossenschaften, Kooperativen und betriebsübergreifenden Solidarisierungen. Text für Vorschau: Johanna Schellhagen macht seit fünfundzwanzig Jahren Filme über soziale Bewegungen, Streiks, Klassenkämpfe und die Klimabewegung.
Dabei hat sie gemerkt, dass wir mehr tun müssen, als an den Staat zu appellieren, um uns eine Zukunft auf diesem Planeten zu sichern. Es fehlt nicht an Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren und zu kämpfen. Was fehlt, ist eine überzeugende Strategie, die uns vereint und in die Lage versetzt, den Kapitalismus hinter uns zu lassen. In ihrem Buch entwirft die Autorin skizzenhaft, wie der Übergang in eine vernünftige Gesellschaft aussehen könnte - eine Gesellschaft, die nicht mehr an dem Ast sägt, auf dem sie sitzt.
Schellhagen zeigt: Eine nachhaltige Produktionsweise innerhalb der planetaren Grenzen ist absolut möglich. Die entscheidende Frage ist, wie wir genügend materielle Macht aufbauen können, um sie durchzusetzen.