Wer ist deine Mutter?. Dr. Daniel 104 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-1785-2
- EAN9783740917852
- Date de parution28/04/2017
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille173 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Dr. Daniel ist eine echte Erfolgsserie. Sie vereint medizinisch hochaktuelle Fälle und menschliche Schicksale, die uns zutiefst bewegen - und einen Arzt, den man sich in seiner Güte und Herzlichkeit zum Freund wünscht.
»Jara! Oh, Gott, ich kann das nicht!« rief Silke Steffen völlig verzweifelt.
»Du mußt!« Jara Berthold keuchte unter der Anstrengung der Wehen. »Ohne dich schaffe ich es nicht!«
Sie schrie auf, weil die nächste Wehe sie mit einer nicht gekannten Wucht überfiel.
Mit bebenden Händen stand Silke daneben und wußte nicht, was sie tun. wie sie ihrer besten Freundin helfen sollte. »Wenn nun etwas schiefgeht?« Silke war den Tränen nahe. »Ich meine. du warst nie beim Arzt. Woher weißt du, daß das Baby richtig liegt. daß es gesund ist.« Jara ließ sich erschöpft in die Kissen zurückfallen. Ihr langes dunkles Haar fiel in nassen Strähnen über ihre schmalen Schultern. »Wenn es schiefgeht, dann sterben wir eben beide.
das Baby und ich« , flüsterte sie nahezu tonlos. Silke zuckte zurück, als hätte Jara sie geschlagen. »Bist du verrückt?« stieß sie hervor. »Du darfst nicht sterben! Meine Güte, Jara, du bist erst achtzehn! Wie kannst du vom Tod sprechen?« Teilnahmslos zuckte Jara die Schultern. »Was hat mein Leben denn noch für einen Sinn? Ohne Bastian.« Sie konnte den Satz nicht mehr beenden, weil die nächste Wehe kam.
Erneut schrie sie auf und begann schließlich lauthals zu weinen. »Es tut so weh« , schluchzte sie. Spontan nahm Silke sie in die Arme, aber Jara konnte jetzt keine Berührung ertragen. Jeder einzelne Nerv in ihrem Körper schien zu schmerzen. In diesem Moment hätte sie vor dem Tod wirklich keine Angst gehabt. Vielmehr erschien er ihr weit tröstlicher als das Leben, das nun vor ihr lag. Mit Silkes Hilfe war es ihr gelungen, ihre Schwangerschaft irgendwie geheimzuhalten, aber wenn
Mit bebenden Händen stand Silke daneben und wußte nicht, was sie tun. wie sie ihrer besten Freundin helfen sollte. »Wenn nun etwas schiefgeht?« Silke war den Tränen nahe. »Ich meine. du warst nie beim Arzt. Woher weißt du, daß das Baby richtig liegt. daß es gesund ist.« Jara ließ sich erschöpft in die Kissen zurückfallen. Ihr langes dunkles Haar fiel in nassen Strähnen über ihre schmalen Schultern. »Wenn es schiefgeht, dann sterben wir eben beide.
das Baby und ich« , flüsterte sie nahezu tonlos. Silke zuckte zurück, als hätte Jara sie geschlagen. »Bist du verrückt?« stieß sie hervor. »Du darfst nicht sterben! Meine Güte, Jara, du bist erst achtzehn! Wie kannst du vom Tod sprechen?« Teilnahmslos zuckte Jara die Schultern. »Was hat mein Leben denn noch für einen Sinn? Ohne Bastian.« Sie konnte den Satz nicht mehr beenden, weil die nächste Wehe kam.
Erneut schrie sie auf und begann schließlich lauthals zu weinen. »Es tut so weh« , schluchzte sie. Spontan nahm Silke sie in die Arme, aber Jara konnte jetzt keine Berührung ertragen. Jeder einzelne Nerv in ihrem Körper schien zu schmerzen. In diesem Moment hätte sie vor dem Tod wirklich keine Angst gehabt. Vielmehr erschien er ihr weit tröstlicher als das Leben, das nun vor ihr lag. Mit Silkes Hilfe war es ihr gelungen, ihre Schwangerschaft irgendwie geheimzuhalten, aber wenn























