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"Wenn ein Mensch stirbt, lebt er dann wieder auf?" (Hi 14,14). Zur Frage einer Jenseitshoffnung im hebräischen und im griechischen Hiobbuch
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- Nombre de pages336
- FormatPDF
- ISBN978-3-7887-3326-1
- EAN9783788733261
- Date de parution11/03/2019
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurVandenhoeck & Ruprecht
Résumé
"Wenn ein Mensch stirbt, lebt er dann wieder auf?" Hiob artikuliert diese Frage in Hi 14, 14 so direkt wie kein anderer in der Bibel. Doch eine direkte Antwort gibt er nicht. Die Antwort muss man aus seinen Reden erschließen und diese hängt davon ab, was man unter "sterben" und "wiederaufleben" versteht. Die Forscher, die dieses Thema behandelt haben, sind verschiedenster Meinungen. Manche bejahen die Frage, manche verneinen sie und andere vertreten eine Zwischenposition.
Dies liegt vor allem daran, dass die methodischen Zugänge unterschiedlich und z. T. von textexternen Hypothesen überlagert sind. Hinzu kommt, dass das Hiobbuch durch seinen Stil und Wortschatz besonders anspruchsvoll ist. In der vorliegenden Arbeit ist die Autorin deshalb um eine textgemäße Deutung der Texte bemüht. Und dies macht sie auf eine originelle und innovative Weise. Dabei geht sie anhand drei Leittexte auf die Frage einer Jenseits- bzw.
Auferstehungshoffnung im Hiobbuch differenziert und umsichtig ein. Anschließend versucht sie, die Rolle des spätnachexilischen Hiobbuches in der Frage nach der Auferstehungsvorstellung und dem ewigen Leben in der Bibel zu definieren. Mit diesem Buch füllt die Autorin ebenfalls eine Forschungslücke aus, denn sie bearbeitet die hebräischen Texte nicht nur religions-, traditions- und theologiegeschichtlich, sondern macht auch eine Exegese der griechischen Leittexte.
Trotz der Komplexität des Themas ist die Arbeit gut zu lesen und verständlich geschrieben.
Dies liegt vor allem daran, dass die methodischen Zugänge unterschiedlich und z. T. von textexternen Hypothesen überlagert sind. Hinzu kommt, dass das Hiobbuch durch seinen Stil und Wortschatz besonders anspruchsvoll ist. In der vorliegenden Arbeit ist die Autorin deshalb um eine textgemäße Deutung der Texte bemüht. Und dies macht sie auf eine originelle und innovative Weise. Dabei geht sie anhand drei Leittexte auf die Frage einer Jenseits- bzw.
Auferstehungshoffnung im Hiobbuch differenziert und umsichtig ein. Anschließend versucht sie, die Rolle des spätnachexilischen Hiobbuches in der Frage nach der Auferstehungsvorstellung und dem ewigen Leben in der Bibel zu definieren. Mit diesem Buch füllt die Autorin ebenfalls eine Forschungslücke aus, denn sie bearbeitet die hebräischen Texte nicht nur religions-, traditions- und theologiegeschichtlich, sondern macht auch eine Exegese der griechischen Leittexte.
Trotz der Komplexität des Themas ist die Arbeit gut zu lesen und verständlich geschrieben.



