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Web-Ethik. Portfolio-Arbeit
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- Nombre de pages24
- FormatePub
- ISBN978-3-7504-8389-7
- EAN9783750483897
- Date de parution20/11/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille800 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBooks on Demand
Résumé
Benötigen wir überhaupt eine Ethik 2.0?
"Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln" (Brecht 1932).
99 Prozent aller Jugendlichen haben via Smartphone, Computer oder Tablet Zugang zum Internet. Das Internet selbst hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Von einem Konsum-orientierten Medium (das sogenannte Web 1.0), hin zu einem Mitmach-Medium (dem sog.
Web 2.0 ). Auch die Rolle der Nutzerinnen ist nicht mehr eindeutig, vielmehr befinden sich diese in einer permanente Doppelrolle: Die Web-Nutzerinnen sind sowohl "consumer" (von Inhalten), als auch Produzentinnen (producer). Der bereits 1984 von Alvin Toffler eingeführte Begriff "prosumer", der die aktuelle Generation von Web-Nutzerinnen beschreibt, die sich bereits ein gutes Stück von den Massenmedien entfernt haben und scheinbar mühelos Unmengen von "User-Generated-Content" produzieren, beschreibt m.
E. diese Doppelrolle sehr gut. Hätte Bert Brecht mit seiner eingangs zitierten Forderung nach der Wandlung eines rein distributiven Massenmediums in ein Kommunikationsmedium, mit den Möglichkeiten des Web 2.0 seine Freude gehabt? Wenn wir uns den zweiten Teil des Eingangszitates ansehen, bin ich mir sicher: Ja. "Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen" (Brecht 1932). Auch die Antwort auf die zu Beginn gestellte Frage "Benötigen wir überhaupt eine Web Ethik, also eine Ethik 2.0" lässt sich nach meinem Dafürhalten mit einem eindeutigen Ja beantworten, denn ein Mehr an kommunikativer Freiheit bedeutet auch in Mehr an Verantwortung. Wie diese Web-Ethik allerdings gestaltet sein und auf welche Bereiche diese angewendet werden soll, ist allerdings keine so eindeutige Sache mehr.
Für eine Antwort darauf muss ich wohl weiter ausholen.
Web 2.0 ). Auch die Rolle der Nutzerinnen ist nicht mehr eindeutig, vielmehr befinden sich diese in einer permanente Doppelrolle: Die Web-Nutzerinnen sind sowohl "consumer" (von Inhalten), als auch Produzentinnen (producer). Der bereits 1984 von Alvin Toffler eingeführte Begriff "prosumer", der die aktuelle Generation von Web-Nutzerinnen beschreibt, die sich bereits ein gutes Stück von den Massenmedien entfernt haben und scheinbar mühelos Unmengen von "User-Generated-Content" produzieren, beschreibt m.
E. diese Doppelrolle sehr gut. Hätte Bert Brecht mit seiner eingangs zitierten Forderung nach der Wandlung eines rein distributiven Massenmediums in ein Kommunikationsmedium, mit den Möglichkeiten des Web 2.0 seine Freude gehabt? Wenn wir uns den zweiten Teil des Eingangszitates ansehen, bin ich mir sicher: Ja. "Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen" (Brecht 1932). Auch die Antwort auf die zu Beginn gestellte Frage "Benötigen wir überhaupt eine Web Ethik, also eine Ethik 2.0" lässt sich nach meinem Dafürhalten mit einem eindeutigen Ja beantworten, denn ein Mehr an kommunikativer Freiheit bedeutet auch in Mehr an Verantwortung. Wie diese Web-Ethik allerdings gestaltet sein und auf welche Bereiche diese angewendet werden soll, ist allerdings keine so eindeutige Sache mehr.
Für eine Antwort darauf muss ich wohl weiter ausholen.








