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Vorbei. Eine Geschichte aus Heidelberg
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- Nombre de pages97
- FormatePub
- ISBN978-87-11-50705-6
- EAN9788711507056
- Date de parution18/03/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille154 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurUllstein
Résumé
"Ihre Stimme klang ihm ins Herz. Darin lebte ihm alles auf, was er in Heidelberg hatte erleben wollen und bisher nicht gekonnt hatte, weil er noch keinen Widerhall für die seltsame Mischung von Übermut und Wehmut, von Lächeln und Entsagen gefunden, mit dem man als gereister, im Ernst des Lebens erprobter Mann die Stätten einstiger, zwanzigjähriger Torheit und Tollheit wiedersieht." Viktor von Brunold kehrt zusammen mit seiner Frau Herta zu einem Korpsfest seiner Verbindung, der Curonen, in seine einstige Studienstadt Heidelberg zurück.
Dort trifft er auf seinen ehemaligen Korpsbruder Leopold von Mähler, inzwischen Großindustrieller und skrupelloser Chemiefabrikant in Berlin, der mit seiner jungen Gattin Barbara angereist ist. In jener eigenartigen Stimmung, in der Vergangenes wieder lebendig wird, aber genauso auch aufscheint, wie fremd und fern das Vergangene nun geworden ist und was sich inzwischen alles an gelebtem und ungelebtem Leben dazwischengeschoben hat, setzt die Begegnung mit der jungen, lebenslustigen Barbara, die die Welt noch immer mit jugendlichen Augen sieht, in Brunold einen Prozess in Gang, durch den ihm klar wird, wie verfehlt sein bisheriges Leben seit dem Studium in vielfacher Hinsicht war.
Als er Barbara gesteht, seine Frau nie wirklich geliebt zu haben, reagiert sie ihrerseits mit einem Geständnis, das nun vieles in Bewegung bringt. ¬- Eine anrührende, emotional tiefschürfende Geschichte, die der im Grunde so behäbigen Alt-Heidelberg-Nostalgie einen ganz neuen, bittersüßen und sehr lebensechten Impuls verleiht.-
Dort trifft er auf seinen ehemaligen Korpsbruder Leopold von Mähler, inzwischen Großindustrieller und skrupelloser Chemiefabrikant in Berlin, der mit seiner jungen Gattin Barbara angereist ist. In jener eigenartigen Stimmung, in der Vergangenes wieder lebendig wird, aber genauso auch aufscheint, wie fremd und fern das Vergangene nun geworden ist und was sich inzwischen alles an gelebtem und ungelebtem Leben dazwischengeschoben hat, setzt die Begegnung mit der jungen, lebenslustigen Barbara, die die Welt noch immer mit jugendlichen Augen sieht, in Brunold einen Prozess in Gang, durch den ihm klar wird, wie verfehlt sein bisheriges Leben seit dem Studium in vielfacher Hinsicht war.
Als er Barbara gesteht, seine Frau nie wirklich geliebt zu haben, reagiert sie ihrerseits mit einem Geständnis, das nun vieles in Bewegung bringt. ¬- Eine anrührende, emotional tiefschürfende Geschichte, die der im Grunde so behäbigen Alt-Heidelberg-Nostalgie einen ganz neuen, bittersüßen und sehr lebensechten Impuls verleiht.-

















