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Von Aalkönig und Moorfrau. Sagen aus dem Lande Wursten
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- Nombre de pages384
- FormatePub
- ISBN978-3-6957-5477-9
- EAN9783695754779
- Date de parution04/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille21 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Zwischen Marsch und Meer, dort, wo der Wind niemals ruht und die See das Land umarmt und bedroht zugleich, liegt das Wurster Land. Eine Landschaft von rauer Schönheit, in der die Menschen seit Jahrhunderten mit den Kräften der Natur leben und mit den Geschichten, die daraus geboren wurden.
Die Wurster Sagen erzählen von dieser Welt zwischen Himmel und Wasser: von Geistern, die in Sturmnächten auf den Deichen wachen, von Mühlen, die im Gewitter zu leuchten beginnen, und von Höfen, die in den Fluten verschwanden.
In ihnen spiegeln sich Furcht und Hoffnung, Glaube und Trotz. Die ganze Seele eines Landes, das niemals stillsteht. Diese Geschichten waren einst Lebensweisheit. Sie erklärten das Unerklärliche, warnten vor Hochmut und erinnerten daran, dass Mensch und Meer aufeinander angewiesen sind. Wer sie erzählte, hielt die Vergangenheit lebendig und gab der Gegenwart Sinn. So wurde das Erzählen selbst zu einem Schutzwall gegen das Vergessen. Heute sind die alten Sagen mehr als nur Märchen.
Sie sind Zeugnisse einer Zeit, in der man dem Unsichtbaren noch Raum gab, die im Wind, Wasser und Nacht eine eigene Stimmen hatten. Wer sie liest, spürt etwas von jener Ehrfurcht, mit der die Menschen auf dieses Land blickten, das ihnen Nahrung, Heimat und Gefahr zugleich war. Die Sagen des Wurster Landes laden uns ein, genauer hinzuhören: auf das Rauschen der Deiche, das Pfeifen des Windes, das leise Knarren alter Türen.
Vielleicht erzählen sie uns dann wieder, was ihre ersten Erzähler längst wussten, dass zwischen Meer und Himmel nicht nur Land liegt, sondern auch das Geheimnis der Geschichten.
In ihnen spiegeln sich Furcht und Hoffnung, Glaube und Trotz. Die ganze Seele eines Landes, das niemals stillsteht. Diese Geschichten waren einst Lebensweisheit. Sie erklärten das Unerklärliche, warnten vor Hochmut und erinnerten daran, dass Mensch und Meer aufeinander angewiesen sind. Wer sie erzählte, hielt die Vergangenheit lebendig und gab der Gegenwart Sinn. So wurde das Erzählen selbst zu einem Schutzwall gegen das Vergessen. Heute sind die alten Sagen mehr als nur Märchen.
Sie sind Zeugnisse einer Zeit, in der man dem Unsichtbaren noch Raum gab, die im Wind, Wasser und Nacht eine eigene Stimmen hatten. Wer sie liest, spürt etwas von jener Ehrfurcht, mit der die Menschen auf dieses Land blickten, das ihnen Nahrung, Heimat und Gefahr zugleich war. Die Sagen des Wurster Landes laden uns ein, genauer hinzuhören: auf das Rauschen der Deiche, das Pfeifen des Windes, das leise Knarren alter Türen.
Vielleicht erzählen sie uns dann wieder, was ihre ersten Erzähler längst wussten, dass zwischen Meer und Himmel nicht nur Land liegt, sondern auch das Geheimnis der Geschichten.









