An einem regnerischen Nachmittag arbeitet Sugyeong still in ihrem kleinen Schneideratelier, als ein junges Paar zu einer Hochzeitsanprobe erscheint. Die Braut ist hell, offen und von einer warmen Leichtigkeit. Der Bräutigam dagegen ist still, zurückgenommen - und jemand, den Sugyeong sofort erkennt, noch bevor ihr sein Name über die Lippen kommt. Zehn Jahre zuvor ist etwas geschehen, das keiner von beiden je wirklich hinter sich gelassen hat.
Während sie Ärmel abmisst, Säume richtet und dem Paar bei den Posen für seine Hochzeitsfotos hilft, sieht sich Sugyeong gezwungen, in dem fragilen Raum zwischen ihrem gegenwärtigen Leben und einer Erinnerung zu stehen, die sie all die Jahre verschlossen gehalten hat. Eine halb geöffnete Schublade unter ihrem Arbeitstisch, ein Schlüsselanhänger in Blattform, der Klang des Regens auf dem Dach - alles in diesem Raum beginnt von dem zu sprechen, was nie gesagt wurde.
Vom Öffnen einer Schublade ist ein leiser literarischer Text über Schuld, Überleben, Erinnerung und den langsamen, vorsichtigen Vorgang, wieder Luft an etwas zu lassen, das zu lange verschlossen war.
An einem regnerischen Nachmittag arbeitet Sugyeong still in ihrem kleinen Schneideratelier, als ein junges Paar zu einer Hochzeitsanprobe erscheint. Die Braut ist hell, offen und von einer warmen Leichtigkeit. Der Bräutigam dagegen ist still, zurückgenommen - und jemand, den Sugyeong sofort erkennt, noch bevor ihr sein Name über die Lippen kommt. Zehn Jahre zuvor ist etwas geschehen, das keiner von beiden je wirklich hinter sich gelassen hat.
Während sie Ärmel abmisst, Säume richtet und dem Paar bei den Posen für seine Hochzeitsfotos hilft, sieht sich Sugyeong gezwungen, in dem fragilen Raum zwischen ihrem gegenwärtigen Leben und einer Erinnerung zu stehen, die sie all die Jahre verschlossen gehalten hat. Eine halb geöffnete Schublade unter ihrem Arbeitstisch, ein Schlüsselanhänger in Blattform, der Klang des Regens auf dem Dach - alles in diesem Raum beginnt von dem zu sprechen, was nie gesagt wurde.
Vom Öffnen einer Schublade ist ein leiser literarischer Text über Schuld, Überleben, Erinnerung und den langsamen, vorsichtigen Vorgang, wieder Luft an etwas zu lassen, das zu lange verschlossen war.