Vergleich als Herausforderung. Festschrift zum 65. Geburtstag von Günther Heydemann

Par : Andreas Kötzing, Francesca Weil, Mike Schmeitzner, Jan Erik Schulte, Jürgen Faulenbach
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  • Nombre de pages342
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-647-36969-3
  • EAN9783647369693
  • Date de parution16/03/2015
  • Protection num.pas de protection
  • Taille4 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurVandenhoeck & Ruprecht

Résumé

Vergleichende Fragestellungen nehmen in der Geschichtswissenschaft einen breiten Raum ein. Die komparative Methode bietet nicht nur neue Erkenntnismöglichkeiten, die weit über eine »klassische« Nationalstaatsgeschichte hinausreichen. Sie öffnet auch den Blick dafür, dass historische Entwicklungen immer auch als Beziehungs- und Verflechtungsgeschichte gedacht werden können. Politische und gesellschaftliche Strukturen stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie handelnde Akteure und kulturelle Prägungen.
Gerade für das »globalisierte« 20. Jahrhundert gilt, dass sich die Ursachen historischer Ereignisse wie die Zerstörung Europas durch zwei Weltkriege, die Zeit des Kalten Krieges und die Epochenwende von 1989/90 durch vergleichende Forschungsansätze besser ergründen lassen. Die Suche nach sinnvollen Vergleichsfeldern und systematisierenden Kriterien bleibt eine anspruchsvolle Herausforderung für die moderne Zeitgeschichtsforschung.
Dr. Andreas Kötzing ist Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden. Dr. phil. Francesca Weil war bis 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Leipzig beschäftigt. Seit 2003 arbeitet sie am Hannah-Arendt- Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der Technischen Universität Dresden.
Sie leitet das Forschungsfeld »Nationalsozialismus« . Prof. Dr. Mike Schmeitzner lehrt am Institut für Geschichte der TU Dresden und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung. PD Dr. Jan Erik Schulte ist Leiter der Gedenkstätte Hadamar und Privatdozent für Zeitgeschichte an der Universität Bochum. Horst Möller war 1992-2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sowie 1996-2011 Ordinarius für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München. PD Dr.
Thomas Schaarschmidt ist Historiker am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Dr. Gunther Mai ist (em.) Professor für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Erfurt. Dr. Alfons Kenkmann ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig und Vorstandsmitglied der »Konferenz für Geschichtsdidaktik« . Dr. Clemens Vollnhals ist Stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e.
V. und Lehrbeauftragter für Zeitgeschichte an der Technischen Universität Dresden. Dr. Gerald Hacke ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stiftung Sächsische Gedenkstätten in Dresden. Eckhard Jesse war bis 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Politische Institutionen an der TU Chemnitz. Prof. Dr. Uwe Backes ist Stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung und lehrt an der TU Dresden an der TU Dresden. Prof.
Dr. Hermann Wentker leitet die Forschungsabteilung Berlin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und lehrt an der Universität Potsdam.