Elisabeth Freitag, geboren 1947 in Gescher, Studium der Soziologie in Münster und Bielefeld. 1972-1973 Stipendiatin des ICALA an der Universidad Católica de Santiago de Chile im Fachbereich Sozialarbeit. 1974 Mitarbeit an einem Forschungsprojekt des Instituts für Tropenhygiene und öffentliches Gesundheitswesen der Universität Heidelberg. 1975-2013 Projektreferentin beim Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat in Essen: 1975-1982 für das Land Argentinien, 1983-2007 für den Länderbereich Brasilien und 2008-2013 für die Region Mittelamerika.
Unterwegs in Brasilien. Erfahrungen und Lernprozesse auf Projektreisen für ADVENIAT
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- Nombre de pages366
- FormatePub
- ISBN978-3-8192-1995-5
- EAN9783819219955
- Date de parution11/07/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille836 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Das Land Brasilien stand in den Jahren des Übergangs ins neue Jahrtausend in einem bemerkenswerten politischen, kulturellen und kirchlichen Aufbruch. Die Autorin erlebte diesen Wandlungsprozess auf ihren Projektreisen für Adveniat 1983 bis 2007 konkret mit.
In ihren Berichten über die besuchten Orte - Prälaturen und Diözesen - schildert sie Beobachtungen, Erfahrungen und eigene Lernprozesse. Ein besonderes Augenmerk gilt den gesellschaftlich Benachteiligten, vor allem den armen, meist schwarzen Frauen und den indigenen Bevölkerungsgruppen.
Ihnen kam im Demokratisierungsprozess ihres Landes wie in der eigenen Kirche eine führende Rolle zu, "change agents" zu sein. Die zahlreichen Reisen durch das Amazonasbecken fokussieren den Entwicklungsprozess einer Ortskirche, die sich zunehmend von europäischer Prägung befreit. Berichtet wird von Basisgemeinden, Besuchen bei indigenen Völkern und Persönlichkeiten der Indigenenpastoral. Bedeutungsvoll sind dabei die schon damals bedrängenden ökologischen Probleme dieses Raumes. Die Autorin möchte dem Leser und der Leserin den kulturell vielfältigen Reichtum des Landes vermitteln, ebenso wie die neue Dynamik in der katholischen Kirche dieser Zeit.
Dabei gilt ihr nüchterner wie wertschätzender Blick vor allem den Menschen in der pastoralen Arbeit mit ihren Mühen und Hoffnungen.
Ihnen kam im Demokratisierungsprozess ihres Landes wie in der eigenen Kirche eine führende Rolle zu, "change agents" zu sein. Die zahlreichen Reisen durch das Amazonasbecken fokussieren den Entwicklungsprozess einer Ortskirche, die sich zunehmend von europäischer Prägung befreit. Berichtet wird von Basisgemeinden, Besuchen bei indigenen Völkern und Persönlichkeiten der Indigenenpastoral. Bedeutungsvoll sind dabei die schon damals bedrängenden ökologischen Probleme dieses Raumes. Die Autorin möchte dem Leser und der Leserin den kulturell vielfältigen Reichtum des Landes vermitteln, ebenso wie die neue Dynamik in der katholischen Kirche dieser Zeit.
Dabei gilt ihr nüchterner wie wertschätzender Blick vor allem den Menschen in der pastoralen Arbeit mit ihren Mühen und Hoffnungen.



