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Und plötzlich war er Graf. Fürstenkrone 132 – Adelsroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-3379-1
- EAN9783740933791
- Date de parution14/08/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille185 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.
"Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.
»Diabetes.« Arno Graf von Betigheim starrte seinen Freund und Arzt, Dr.
Armin von Stein, fassungslos an. Er hatte ihn zu einem routinemäßigen Check-up aufgesucht, in dessen Verlauf er einige Kleinigkeiten, die ihm aufgefallen waren, zur Sprache bringen wollte. Keine echten Beschwerden, nur lächerliche Bagatellen wie häufiges Kribbeln in Händen und Füßen, übermäßiger Durst und Nachlassen des Sehvermögens. Er hatte wirklich nur nebenbei danach fragen wollen, denn für gewöhnlich sahen sie sich wesentlich häufiger als Freunde beim Schachspiel denn als Arzt und Patient.
Mäßiges Essen, mäßiger Sport und einmal im Jahr eine Generaluntersuchung waren eigentlich in seinen Augen ausreichende Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge. Und nun das! »Tja, mein Lieber, du wirst ab heute wohl etwas sorgfältiger auf dich achten müssen als bisher. Aber keine Panik, der Fortschritt der medizinischen Wissenschaft auf diesem Gebiet ermöglicht dem Diabetiker ein weitgehend uneingeschränktes Leben.« Es folgte ein ausführlicher Vortrag über das Charakteristikum dieser Erkrankung, dem Graf Arno allerdings nur benommen folgen konnte, da er deren Bedeutung für sein Leben noch nicht in sein Bewußtsein gelassen hatte.
Wie denn auch, schließlich hatte er es gerade erst erfahren. Er war zeit seines Lebens wirklich immer von recht stabiler Gesundheit gewesen. Natürlich war ihm bewußt, daß die meisten Organe um die Lebensmitte die ersten Schwachstellen aufwiesen, aber tief innen war er bis jetzt davon überzeugt, daß das bei ihm anders war. »Dein Blutzucker muß schon eine ganze Weile munter um die zweihundert getanzt haben.
Und dir ist nichts aufgefallen? Wie zum Beispiel Müdigkeit, Abgeschlagenheit, häufiges Trinkbedürfnis?« Er blickte seinen Freund erwartungsvoll an, der aber nur dumpf den Kopf schüttelte. »Na, wie auch immer, wir werden das schon noch in den Griff bekommen« , meinte er ganz zuversichtlich und sah Arno, dessen abweisender Gesichtsausdruck ihm nicht gefiel, gleichzeitig etwas besorgt an.
Armin von Stein, fassungslos an. Er hatte ihn zu einem routinemäßigen Check-up aufgesucht, in dessen Verlauf er einige Kleinigkeiten, die ihm aufgefallen waren, zur Sprache bringen wollte. Keine echten Beschwerden, nur lächerliche Bagatellen wie häufiges Kribbeln in Händen und Füßen, übermäßiger Durst und Nachlassen des Sehvermögens. Er hatte wirklich nur nebenbei danach fragen wollen, denn für gewöhnlich sahen sie sich wesentlich häufiger als Freunde beim Schachspiel denn als Arzt und Patient.
Mäßiges Essen, mäßiger Sport und einmal im Jahr eine Generaluntersuchung waren eigentlich in seinen Augen ausreichende Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge. Und nun das! »Tja, mein Lieber, du wirst ab heute wohl etwas sorgfältiger auf dich achten müssen als bisher. Aber keine Panik, der Fortschritt der medizinischen Wissenschaft auf diesem Gebiet ermöglicht dem Diabetiker ein weitgehend uneingeschränktes Leben.« Es folgte ein ausführlicher Vortrag über das Charakteristikum dieser Erkrankung, dem Graf Arno allerdings nur benommen folgen konnte, da er deren Bedeutung für sein Leben noch nicht in sein Bewußtsein gelassen hatte.
Wie denn auch, schließlich hatte er es gerade erst erfahren. Er war zeit seines Lebens wirklich immer von recht stabiler Gesundheit gewesen. Natürlich war ihm bewußt, daß die meisten Organe um die Lebensmitte die ersten Schwachstellen aufwiesen, aber tief innen war er bis jetzt davon überzeugt, daß das bei ihm anders war. »Dein Blutzucker muß schon eine ganze Weile munter um die zweihundert getanzt haben.
Und dir ist nichts aufgefallen? Wie zum Beispiel Müdigkeit, Abgeschlagenheit, häufiges Trinkbedürfnis?« Er blickte seinen Freund erwartungsvoll an, der aber nur dumpf den Kopf schüttelte. »Na, wie auch immer, wir werden das schon noch in den Griff bekommen« , meinte er ganz zuversichtlich und sah Arno, dessen abweisender Gesichtsausdruck ihm nicht gefiel, gleichzeitig etwas besorgt an.




