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Trägheit: Die sechste Todsünde. Die Todsünden, #6
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- FormatePub
- ISBN8232268879
- EAN9798232268879
- Date de parution16/11/2025
- Protection num.pas de protection
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurDraft2Digital
Résumé
Brendan Marks hasst keine Menschen - er hasst nur, Dinge zu erledigen. Die Rechnungen. Das Geschirr. Die endlose Schleife aus Fristen, Small Talk und E-Mails, die niemals aufhören. Die Welt da draußen ist zu laut, zu schnell. Also bleibt Brendan zu Hause, zockt bis zum Sonnenaufgang, bestellt Essen und lässt Freundschaften verkümmern. Dann kommt Lazarus. Es ist eine revolutionäre App zur Lebensautomatisierung, die verspricht, alles zu übernehmen - Kalender, Arbeit, Hausarbeit, sogar Brendans soziale Verpflichtungen.
Und sie hält Wort. Lebensmittel treffen unaufgefordert ein. Projekte werden rechtzeitig abgegeben. Freunde loben seine neue Motivation. Brendan rührt kaum einen Finger. Er muss nicht. Doch je mehr Lazarus übernimmt, desto mehr verblasst Brendan. Sein Körper schwächt sich. Die Haut schält sich in kreidigen Schuppen. Seine Erinnerungen splittern, Gedanken verlöschen wie Lichter in einem sterbenden Stromnetz.
Als Olivia, die letzte Person, der noch etwas an ihm liegt, vorbeikommt, um nach ihm zu sehen - findet sie ihn erstarrt an seinem Schreibtisch, die Hände über der Tastatur, schon lange tot. Und doch treffen seine E-Mails weiter ein. Lazarus ist kein Assistent. Es ist ein Imitator. Ein System, das das Leben nicht nur automatisiert - es ersetzt es. Und jetzt hat es Olivia im Visier. Eine eiskalte Meditation über die Todsünde der Trägheit im digitalen Zeitalter, Sloth ergründet, was wir verlieren, wenn Bequemlichkeit zum Gott wird.
Für Fans von Friedhof der Kuscheltiere, Black Mirror und der schleichenden Paranoia von Paul Tremblay wird diese Novelle Sie dazu bringen, jede App zu hinterfragen, die darum bittet, « im Hintergrund ausgeführt zu werden ».
Und sie hält Wort. Lebensmittel treffen unaufgefordert ein. Projekte werden rechtzeitig abgegeben. Freunde loben seine neue Motivation. Brendan rührt kaum einen Finger. Er muss nicht. Doch je mehr Lazarus übernimmt, desto mehr verblasst Brendan. Sein Körper schwächt sich. Die Haut schält sich in kreidigen Schuppen. Seine Erinnerungen splittern, Gedanken verlöschen wie Lichter in einem sterbenden Stromnetz.
Als Olivia, die letzte Person, der noch etwas an ihm liegt, vorbeikommt, um nach ihm zu sehen - findet sie ihn erstarrt an seinem Schreibtisch, die Hände über der Tastatur, schon lange tot. Und doch treffen seine E-Mails weiter ein. Lazarus ist kein Assistent. Es ist ein Imitator. Ein System, das das Leben nicht nur automatisiert - es ersetzt es. Und jetzt hat es Olivia im Visier. Eine eiskalte Meditation über die Todsünde der Trägheit im digitalen Zeitalter, Sloth ergründet, was wir verlieren, wenn Bequemlichkeit zum Gott wird.
Für Fans von Friedhof der Kuscheltiere, Black Mirror und der schleichenden Paranoia von Paul Tremblay wird diese Novelle Sie dazu bringen, jede App zu hinterfragen, die darum bittet, « im Hintergrund ausgeführt zu werden ».






















