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Studien zu den Quaestiones Disputatae des Thomas von Aquin. Festschrift für Rolf Schönberger
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- Nombre de pages266
- FormatPDF
- ISBN978-3-7873-4905-0
- EAN9783787349050
- Date de parution24/10/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurMeiner
Résumé
Die »Regensburger Ausgabe« der »Quaestiones Disputatae« des Thomas von Aquin ist eines der verdienstvollen akademischen Projekte von Rolf Schönberger. Die Beiträge dieses Bandes, die von Schülern und Weggefährten Schönbergers verfasst wurden, widmen sich in kommentierender Beschäftigung mit den Quaestiones im engeren Sinne und in erweiterter Bezugnahme auch anderen Themen, die Thomas von Aquin als philosophischen Autor vorstellen.
Quaestiones Disputatae waren eine besondere Spielart der scholastischen Unterrichtsform der Quaestionen.
Man kann sie als deren theoretische Intensivierung bezeichnen. Ursprünglich aus der akademischen lectio erwachsen, der auslegenden Beschäftigung mit autoritativen Texten und der reflektierten Interpretation ihrer Probleme, lösten sich die Quaestiones Disputatae bald von der Textdominanz und etablierten eine eigene Art und Weise, die Problemdiskussion analytisch und mit eigenem Anspruch auf magistrale Erläuterung der zur Frage stehenden Schwierigkeit anzugehen. Absicht, pädagogische Aufbereitung, methodische Traditionsverpflichtung und begriffliche Klarheit dieser mittelalterlichen Lehrweise spiegeln vieles von dem wider, was auch Rolf Schönberger in Lehre und Forschung stets als Anliegen und persönliches Merkmal ausgezeichnet hat.
Man kann sie als deren theoretische Intensivierung bezeichnen. Ursprünglich aus der akademischen lectio erwachsen, der auslegenden Beschäftigung mit autoritativen Texten und der reflektierten Interpretation ihrer Probleme, lösten sich die Quaestiones Disputatae bald von der Textdominanz und etablierten eine eigene Art und Weise, die Problemdiskussion analytisch und mit eigenem Anspruch auf magistrale Erläuterung der zur Frage stehenden Schwierigkeit anzugehen. Absicht, pädagogische Aufbereitung, methodische Traditionsverpflichtung und begriffliche Klarheit dieser mittelalterlichen Lehrweise spiegeln vieles von dem wider, was auch Rolf Schönberger in Lehre und Forschung stets als Anliegen und persönliches Merkmal ausgezeichnet hat.








