Die Ostseeküste kann lügen. Ihre Schönheit trügt, ihre Stille verbirgt Geheimnisse, und was das Meer an Land spült, ist selten das, was man sich wünscht.
In "Strandgut - Rügens dunkle Gezeiten" entführt Marek Vollenbroich den Leser in die rauhe, atemraubende Welt der Steilküste rund um Kap Arkona. Als bei erstem Morgendämmern eine unbekannte Frauenleiche am Basaltfuß der Klippen entdeckt wird - ohne Gesicht, ohne Schuhe, ohne Identität -, beginnt für Kriminalhauptkommissarin Dora Sass ein Fall, der ihr unter die Haut geht und weit mehr aufzudecken droht, als der erste Augenschein vermuten lässt.
Dora Sass ist keine gewöhnliche Ermittlerin.
Präzise, unbeirrbar, mit einem Blick für das Detail, das andere übersehen, arbeitet sie sich durch Schweigen, halbgare Aussagen und sorgfältig gepflegte Lügen vor. Vollenbroich erschafft eine Protagonistin von ungewöhnlicher Tiefe: kantig, verletzt, und dabei von einer stillen Entschlossenheit, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht.
Der Roman besticht durch seine außergewöhnliche Atmosphäre.
Rügen ist hier kein pittoresker Urlaubsprospekt, sondern ein Ort mit Gedächtnis und Charakter - nebelverhangen, widerborstig, voller alter Geschichten. Vollenbroich schreibt mit einer Sprache, die knapp und präzise wie ein Skalpell ist, dabei aber niemals kalt bleibt. Jede Szene sitzt. Jeder Satz trägt Gewicht.
Wer Kriminalromane schätzt, die mehr sind als bloße Rätselkonstruktionen - die Menschen, Landschaft und Moral gleichermaßen ernst nehmen -, der findet in "Strandgut" eine lohnende, dunkle Entdeckung.
Die Ostseeküste kann lügen. Ihre Schönheit trügt, ihre Stille verbirgt Geheimnisse, und was das Meer an Land spült, ist selten das, was man sich wünscht.
In "Strandgut - Rügens dunkle Gezeiten" entführt Marek Vollenbroich den Leser in die rauhe, atemraubende Welt der Steilküste rund um Kap Arkona. Als bei erstem Morgendämmern eine unbekannte Frauenleiche am Basaltfuß der Klippen entdeckt wird - ohne Gesicht, ohne Schuhe, ohne Identität -, beginnt für Kriminalhauptkommissarin Dora Sass ein Fall, der ihr unter die Haut geht und weit mehr aufzudecken droht, als der erste Augenschein vermuten lässt.
Dora Sass ist keine gewöhnliche Ermittlerin.
Präzise, unbeirrbar, mit einem Blick für das Detail, das andere übersehen, arbeitet sie sich durch Schweigen, halbgare Aussagen und sorgfältig gepflegte Lügen vor. Vollenbroich erschafft eine Protagonistin von ungewöhnlicher Tiefe: kantig, verletzt, und dabei von einer stillen Entschlossenheit, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht.
Der Roman besticht durch seine außergewöhnliche Atmosphäre.
Rügen ist hier kein pittoresker Urlaubsprospekt, sondern ein Ort mit Gedächtnis und Charakter - nebelverhangen, widerborstig, voller alter Geschichten. Vollenbroich schreibt mit einer Sprache, die knapp und präzise wie ein Skalpell ist, dabei aber niemals kalt bleibt. Jede Szene sitzt. Jeder Satz trägt Gewicht.
Wer Kriminalromane schätzt, die mehr sind als bloße Rätselkonstruktionen - die Menschen, Landschaft und Moral gleichermaßen ernst nehmen -, der findet in "Strandgut" eine lohnende, dunkle Entdeckung.