SOLDES

Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*

St. Petersburg. Stimmen zur Stadtgeschichte

Par : Marianna Butenschön
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages500
  • FormatePub
  • ISBN978-3-95510-251-7
  • EAN9783955102517
  • Date de parution21/04/2021
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille13 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurOsburg Verlag

Résumé

St. Petersburg - heute die Partnerstadt von Hamburg - ist eine junge Stadt. Im Mai 1703 von Zar Peter I. scheinbar gegen jede Vernunft und gegen erheblichen Widerstand im sumpfigen Delta der Newa am Rande der bewohnten Welt gegründet und 1712 von ihm zur Hauptstadt seines riesigen Reiches erhoben, war sie dazu bestimmt, dem rückständigen Russland als "Fenster nach Europa" zu dienen. Zwei Jahrhunderte lang wurden Russlands Geschicke vom "Winterpalast", der barocken Residenz der Petersburger Kaiser, aus bestimmt, bevor 1918 "der Kreml", die mittelalterliche Zitadelle der Moskauer Zaren, diese Funktion übernahm.
Von internationalen Architekten erbaut, ist St. Petersburg als "europäisches Gesamtkunstwerk" bezeichnet worden, als "Venedig des Nordens". Auch viele bekannte Schriftsteller reisten nach St. Petersburg und schrieben über die Stadt. Nach dem Oktoberumsturz von 1917 pilgerte die europäische Linke hoffnungsvoll nach Leningrad, in die "erste Zitadelle der Sowjetmacht". Keine andere Stadt dieser Größe hat so viel Literatur über sich selbst hervorgebracht wie St.
Petersburg. Dabei handelt es sich nicht nur um den sogenannten "Petersburger Text" der russischen Literatur, sondern auch um Memoiren, Tagebücher, Reiseberichte und Korrespondenzen. Der Reiz der Texte liegt in ihrer Polyphonie - die Autoren schreiben in der Sprache ihrer Zeit und aus ihrem persönlichen Blickwinkel. Das Buch ist keine Anthologie im herkömmlichen Sinn und auch kein literarisches Lesebuch, sondern ein Geschichtsbuch, eine historische Textcollage, wie es sie bisher nicht gegeben hat.