SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Spektrum Dossier 1/2026 Faszination Gedächtnis
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF protégé est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
- Non compatible avec un achat hors France métropolitaine
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages84
- FormatPDF
- ISBN978-3-69041-102-8
- EAN9783690411028
- Date de parution20/02/2026
- Protection num.Adobe DRM
- Taille19 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurSpektrum der Wissenschaft
Résumé
Liebe Leserinnen und Leser, schreiben Sie auch so gerne To-do-Listen? Stellen sich Erinnerungswecker für die nächsten Arzttermine? Und notieren sich sicherheitshalber noch mal, dass die Kollegin morgen Geburtstag hat? Mein Smartphone ist voll mit derartigen Notizen. Ich möchte nichts vergessen, und doch frage ich mich manchmal, ob ich meinem Gedächtnis mit all diesen kleinen Hilfsmitteln nicht schade.
Diese Frage entsteht wohl auch deshalb, weil wir Erinnern oft mit Leistung gleichsetzen - und Vergessen mit Versagen.
Dabei ist das Vergessen in einer Zeit, in der wir mit Aufgaben, Eindrücken und Informationen überschüttet werden, eine Grundvoraussetzung dafür, dass unser Gehirn gesund funktioniert. Es ist kein Makel, sondern ein notwendiger Mechanismus, der uns hilft, die Flut der Eindrücke zu ordnen und handlungsfähig zu bleiben. Tatsächlich arbeitet unser Gehirn ununterbrochen daran, Wichtiges zu stabilisieren und Überflüssiges auszusortieren.
Und dieser Prozess beginnt früher, als viele denken: Schon Einjährige legen erste, erstaunlich robuste Gedächtnisspuren an. Andere Erinnerungen hingegen verblassen, werden überschrieben oder manchmal sogar durch vermeintliche »Erinnerungen« ersetzt, die in Wirklichkeit Konstruktionen unseres Gehirns sind. Das Gedächtnis ist ein System, das fortwährend auswählt, verstärkt, schwächt, löscht - und sich dabei selbst verändert. Die Neurowissenschaften beschäftigen sich schon lange mit der Frage, wie wir unser Gedächtnis beeinflussen können.
Dass Gerüche und Musik Erinnerungsmechanismen aktivieren, haben Sie sicher auch schon erlebt. Doch auch grundlegende Faktoren wie Licht, Bewegung und Schlaf haben einen großen Einfluss auf unser Erinnerungsvermögen. In dieser Ausgabe widmen wir uns daher den vielen Facetten des Erinnerns und Vergessens. Warum tut es gut, Gedanken bewusst loszulassen? Schwächen digitale Helfer unser Gedächtnis - oder unterstützen sie es sinnvoll? Und wie gelingt es uns, die beeindruckende Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns zu nutzen, selbst noch im höheren Alter? Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser ersten Ausgabe unserer neuen Reihe »Spektrum Dossier« ! Herzlichst Carolin Wagener, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.
Dabei ist das Vergessen in einer Zeit, in der wir mit Aufgaben, Eindrücken und Informationen überschüttet werden, eine Grundvoraussetzung dafür, dass unser Gehirn gesund funktioniert. Es ist kein Makel, sondern ein notwendiger Mechanismus, der uns hilft, die Flut der Eindrücke zu ordnen und handlungsfähig zu bleiben. Tatsächlich arbeitet unser Gehirn ununterbrochen daran, Wichtiges zu stabilisieren und Überflüssiges auszusortieren.
Und dieser Prozess beginnt früher, als viele denken: Schon Einjährige legen erste, erstaunlich robuste Gedächtnisspuren an. Andere Erinnerungen hingegen verblassen, werden überschrieben oder manchmal sogar durch vermeintliche »Erinnerungen« ersetzt, die in Wirklichkeit Konstruktionen unseres Gehirns sind. Das Gedächtnis ist ein System, das fortwährend auswählt, verstärkt, schwächt, löscht - und sich dabei selbst verändert. Die Neurowissenschaften beschäftigen sich schon lange mit der Frage, wie wir unser Gedächtnis beeinflussen können.
Dass Gerüche und Musik Erinnerungsmechanismen aktivieren, haben Sie sicher auch schon erlebt. Doch auch grundlegende Faktoren wie Licht, Bewegung und Schlaf haben einen großen Einfluss auf unser Erinnerungsvermögen. In dieser Ausgabe widmen wir uns daher den vielen Facetten des Erinnerns und Vergessens. Warum tut es gut, Gedanken bewusst loszulassen? Schwächen digitale Helfer unser Gedächtnis - oder unterstützen sie es sinnvoll? Und wie gelingt es uns, die beeindruckende Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns zu nutzen, selbst noch im höheren Alter? Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dieser ersten Ausgabe unserer neuen Reihe »Spektrum Dossier« ! Herzlichst Carolin Wagener, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.



