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Sind unsere Kinder egoistisch?. Entwicklung, Potentialentfaltung und soziale Medien im Kindes- und Jugendalter
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- Nombre de pages410
- FormatePub
- ISBN978-3-565-53197-4
- EAN9783565531974
- Date de parution30/06/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille556 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Sind unsere Kinder egoistisch? greift eine Frage auf, die viele Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräfte und Erwachsene bewegt: Warum wirken Kinder und Jugendliche heute häufig fordernd, kränkbar, selbstbezogen oder abhängig von digitaler Anerkennung? Marko O. G. Schaumburg stellt diese Diagnose grundlegend infrage. Was vorschnell als Egoismus erscheint, ist häufig Ausdruck ungeführter Geltungsspannung.
Kinder und Jugendliche suchen Sichtbarkeit, Zugehörigkeit, Anerkennung und Selbstverortung. Diese Suche ist kein Defekt, sondern Teil ihrer Entwicklung. Problematisch wird sie dort, wo Geltung nicht würdevoll geführt wird: durch Beschämung, Leistungsdruck, frühe Kategorisierung, digitale Ersatzbestätigung, Mobbing oder fehlende Privatheit. Das Buch verbindet philosophisch-anthropologische Analyse mit pädagogischer und gesellschaftlicher Gegenwartsdiagnose.
Es untersucht Entwicklung, Potentialentfaltung, Schule, Klassenverbände, Inklusion und soziale Medien aus der Perspektive einer strukturgenetischen Geltungslehre. Dabei zeigt sich: Fehlerkultur ist immer auch Geltungskultur; Privatheit schützt die Möglichkeit, anders zu werden; und Kinder brauchen nicht weniger Geltung, sondern bessere Formen, sie zu erfahren und zu führen. Schaumburg wendet sich gegen vorschnelle moralische Urteile ebenso wie gegen grenzenlose Entfaltungsrhetorik.
Entwicklung darf weder Härtung noch Selbstoptimierung sein. Sie gelingt dort, wo kindliche und jugendliche Geltungsspannungen durch Beziehung, Grenze, Anerkennung, Privatheit und Verantwortung in positive Anschlussformen geführt werden. Ein philosophisch-pädagogisches Sachbuch für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und alle, die Kinder und Jugendliche in einer von Leistungsdruck und sozialen Medien geprägten Welt besser verstehen wollen.
Kinder und Jugendliche suchen Sichtbarkeit, Zugehörigkeit, Anerkennung und Selbstverortung. Diese Suche ist kein Defekt, sondern Teil ihrer Entwicklung. Problematisch wird sie dort, wo Geltung nicht würdevoll geführt wird: durch Beschämung, Leistungsdruck, frühe Kategorisierung, digitale Ersatzbestätigung, Mobbing oder fehlende Privatheit. Das Buch verbindet philosophisch-anthropologische Analyse mit pädagogischer und gesellschaftlicher Gegenwartsdiagnose.
Es untersucht Entwicklung, Potentialentfaltung, Schule, Klassenverbände, Inklusion und soziale Medien aus der Perspektive einer strukturgenetischen Geltungslehre. Dabei zeigt sich: Fehlerkultur ist immer auch Geltungskultur; Privatheit schützt die Möglichkeit, anders zu werden; und Kinder brauchen nicht weniger Geltung, sondern bessere Formen, sie zu erfahren und zu führen. Schaumburg wendet sich gegen vorschnelle moralische Urteile ebenso wie gegen grenzenlose Entfaltungsrhetorik.
Entwicklung darf weder Härtung noch Selbstoptimierung sein. Sie gelingt dort, wo kindliche und jugendliche Geltungsspannungen durch Beziehung, Grenze, Anerkennung, Privatheit und Verantwortung in positive Anschlussformen geführt werden. Ein philosophisch-pädagogisches Sachbuch für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und alle, die Kinder und Jugendliche in einer von Leistungsdruck und sozialen Medien geprägten Welt besser verstehen wollen.






