Sie wussten nichts von ihrer Schuld. Dr. Daniel 35 – Arztroman

Par : Marie Francoise
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-95979-741-2
  • EAN9783959797412
  • Date de parution04/01/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille178 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Dr. Daniel ist eine echte Erfolgsserie. Sie vereint medizinisch hochaktuelle Fälle und menschliche Schicksale, die uns zutiefst bewegen - und einen Arzt, den man sich in seiner Güte und Herzlichkeit zum Freund wünscht.  »Du mußt hier endlich mal raus!«  Verena Seiler lauschte den Worten ihrer Freundin Dora Eichner nach. Genau das hatte sie sich selbst auch schon tausendmal gesagt. Raus aus dieser Wohnung, weg von München, von der Vergangenheit, von den Erinnerungen und - weg von Kurt!  »Hörst du überhaupt zu?«  Verena seufzte.
»Ja, Dora, aber wo soll ich denn hin?«  »Komm mit mir nach Hawaii« , schlug Dora spontan vor. »Eine finanzielle Frage dürfte das für dich ja kaum sein.«  Damit hatte Dora vollkommen recht. Verena stammte aus recht wohlhabenden Verhältnissen; am Geld würde eine solche Reise also sicher nicht scheitern.  »Hawaii« , wiederholte sie dennoch gedehnt und dachte dabei unwillkürlich an Fotos vom total überfüllten Waikiki-Strand.
»Ich weiß nicht, ob das das Richtige für mich ist. Ich möchte einmal meine Ruhe haben.«  »Ja, damit du über Kurt nachgrübeln kannst.« Doras Stimme klang vorwurfsvoll. »Mensch, Verena, du bist auch keine siebzehn mehr. Hör auf, dich wie ein Teenager zu benehmen.«  »Das hat mit dem Alter gar nichts zu tun!« brauste Verena auf, und ihre blauen Augen sprühten dabei wahre Zornesblitze.  »Ich liebe Kurt.
habe ihn geliebt« , verbesserte sie sich.  Aufmerksam betrachtete Dora ihre Freundin. Verena hatte alles, was sich Dora insgeheim wünschte: Charme, Intelligenz und gutes Aussehen. Ihr zartes, leicht gebräuntes Gesicht war von dichten goldblonden Locken umrahmt, die bis weit über ihren Rücken fielen. Die großen tiefblauen Augen blickten meistens verträumt in die Gegend, und um ihren sanft geschwungenen Mund lag ein Hauch von Melancholie, doch das wirkte sich eher vorteilhaft auf ihr Aussehen aus.  Wie schon so oft fragte sich Dora auch heute