OFFRE LISEUSES
Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin
Schulen der Männlichkeit. Internatserziehung und bürgerliche Gesellschaft in Großbritannien und Deutschland 1870-1930
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages573
- FormatPDF
- ISBN978-3-8353-8724-9
- EAN9783835387249
- Date de parution27/11/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille8 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurWallstein
Résumé
Internate galten und gelten als »Schulen der Männlichkeit« . Daniel Gerster geht der Bedeutung dieses Konzepts, seinen Diskrepanzen und Wandlungen nach.
Internate galten in den bürgerlich-protestantischen Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts als »Schulen der Männlichkeit« . Aus Sicht von Pädagogen und interessierten Eltern boten sie Jungen den Raum, ohne übermäßigen weiblichen Einfluss unter Aufsicht von Männern aufzuwachsen.
Eine Erziehung zu Männlichkeit war von großer Bedeutung in einer Zeit, in der das Geschlecht die soziale Stellung einer Person grundlegend bestimmte. In Großbritannien schickten daher zahlreiche Eltern aus der middle class ihre Söhne auf Internate, während sich in Deutschland nur wenige bürgerliche Familien dafür entschieden. Daniel Gerster geht in seiner vergleichenden Studie der unterschiedlichen Bedeutung von Internaten in der britischen und deutschen Gesellschaft zwischen 1870 und 1930 nach.
Er untersucht, wie sich in beiden Ländern Männlichkeitsideale in der Erziehung angesichts einer vermeintlichen »Krise des Mannes« wandelten, und fragt nach Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Verflechtungen. Zugleich arbeitet er am Beispiel von ausgewählten Schulen wie der englischen Public School Harrow und dem deutschen Reforminternat Salem Diskrepanzen zwischen den Idealen und der Praxis vor Ort heraus und legt den Eigensinn offen, mit dem Internatsschüler sich gegenseitig zum Mann »erzogen« haben.
Eine Erziehung zu Männlichkeit war von großer Bedeutung in einer Zeit, in der das Geschlecht die soziale Stellung einer Person grundlegend bestimmte. In Großbritannien schickten daher zahlreiche Eltern aus der middle class ihre Söhne auf Internate, während sich in Deutschland nur wenige bürgerliche Familien dafür entschieden. Daniel Gerster geht in seiner vergleichenden Studie der unterschiedlichen Bedeutung von Internaten in der britischen und deutschen Gesellschaft zwischen 1870 und 1930 nach.
Er untersucht, wie sich in beiden Ländern Männlichkeitsideale in der Erziehung angesichts einer vermeintlichen »Krise des Mannes« wandelten, und fragt nach Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Verflechtungen. Zugleich arbeitet er am Beispiel von ausgewählten Schulen wie der englischen Public School Harrow und dem deutschen Reforminternat Salem Diskrepanzen zwischen den Idealen und der Praxis vor Ort heraus und legt den Eigensinn offen, mit dem Internatsschüler sich gegenseitig zum Mann »erzogen« haben.





