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SCHILDKRÖTE
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- FormatePub
- ISBN8235143746
- EAN9798235143746
- Date de parution13/06/2026
- Protection num.pas de protection
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurIoakim Ioakim
Résumé
Die Schildkröte: Eine Saga über das Erwachen aus der TäuschungIn den dunklen, unergründlichen Tiefen der Ostsee, weit entfernt von der lauten und trügerischen Oberfläche der menschlichen Zivilisation, ruht eine uralte Beobachterin. Die Schildkröte, ein Wesen von zeitloser Weisheit und stiller Präsenz, wird zur ultimativen Zeugin des gewaltigsten Transformationsprozesses der modernen Geschichte. Dieser Roman entfaltet ein episches und tief philosophisches Panorama, das die Jahre 1939 bis 1945 im Hafen von Danzig umspannt, erzählt aus der einzigartigen Perspektive des Meeresgrundes.
Es ist keine gewöhnliche Kriegsgeschichte, sondern eine metaphysische Reise, die den Aufstieg und den katastrophalen Fall eines geblendeten kollektiven Egos protokolliert. Im Zentrum des historischen Sturms steht der Hafen, ein Ort, der sich im Frühjahr 1939 in eine eiserne Matrix der Macht verwandelt. Die Schildkröte beobachtet aus dem Schlamm heraus, wie die Menschen den Kontakt zur Natur und zur universellen Harmonie verlieren.
Sie werden zu Gefangenen eines Systems, das auf sozialem Neid, Expansionsgier und der absoluten Anbetung der Materie basiert. Der Ingenieur Klaus verkörpert diesen fatalen Irrtum perfekt. Mit seinen massiven Stahlkonstruktionen und eisernen Pfeilern glaubt er, die Gezeiten und das Schicksal selbst beherrschen zu können. Er ist der Architekt einer künstlichen, seelenlosen Welt, die den Geist in Käfige aus Beton und Metall zwingt.
Doch selbst in dieser finsteren Epoche der absoluten Kontrolle existiert ein Funke des reinen Bewusstseins. Heinrich, ein Mann, der den Rhythmus der Wellen besser versteht als die kalte Logik der Maschinen, und Anna, eine polnische Frau mit einer tiefen, intuitiven Verbundenheit zur Schöpfung, bilden den emotionalen Gegenpol zur eiskalten Matrix. Ihre geheime und reine Liebe ist ein stiller Protest.
Die Schildkröte spürt die Resonanz ihrer Herzen im Wasser und erkennt in ihnen den Beweis, dass das universelle Zielstreben selbst in der dunkelsten Nacht nach Wegen sucht, um die Wahrheit zu bewahren. Als das Inferno losbricht und die Kanonen der Kriegsschiffe die Illusion des Friedens zerschmettern, wird die Schildkröte zur Chronistin des Unvermeidlichen. Die Zerstörung, die sich über den Kontinent ergießt, ist kein Zufall.
Sie ist das direkte, physikalische Resultat des inneren Zustands der Gesellschaft. Die Meeresbewohner diskutieren in den Tiefen über den Wahnsinn der Menschen, die ohne biologische Notwendigkeit ihre eigene Welt vergiften. Das Eisen, das Klaus so stolz in den Himmel ragte, stürzt nun brennend in den Schlamm hinab und wird zum Grab seiner eigenen Erbauer. Der Winter des Jahres 1945 bringt schließlich den absoluten Zusammenbruch.
Das eiserne Imperium zerfällt zu Asche und Eis. In diesem Moment der Vernichtung offenbart der Roman sein tiefstes philosophisches Konzept: den kosmischen Impfstoff. Der Zusammenbruch ist keine blinde Rache, sondern eine schmerzhafte, aber notwendige Heilung. Nur durch die absolute Zerstörung ihrer materiellen Illusionen, durch das Erleben der vollkommenen Ohnmacht, kann die dicke Kruste des kollektiven Egos aufgebrochen werden.
Der kosmische Impfstoff brennt den Hochmut und die Trennung aus den Seelen der Überlebenden heraus. In den eisigen Ruinen begegnen sich Heinrich und Anna wieder. Sie tragen Narben, doch innerlich sind sie befreit. Die Matrix ist tot. Vom Feuer gereinigt, besteigen sie ein einfaches Holzboot. Nur von der Strömung getragen, treiben sie hinaus aufs Meer. Eine alte Schildkröte schwimmt unter ihnen und bewacht ihren Weg.
Es ist eine Reise zur erreichbaren Vollkommenheit, eine literarische Verkörperung des menschlichen Kulturprojekts und ein Zeugnis dafür, dass aus dem Scheitern des Egos das Licht eines neuen Bewusstseins entspringen kann.
Es ist keine gewöhnliche Kriegsgeschichte, sondern eine metaphysische Reise, die den Aufstieg und den katastrophalen Fall eines geblendeten kollektiven Egos protokolliert. Im Zentrum des historischen Sturms steht der Hafen, ein Ort, der sich im Frühjahr 1939 in eine eiserne Matrix der Macht verwandelt. Die Schildkröte beobachtet aus dem Schlamm heraus, wie die Menschen den Kontakt zur Natur und zur universellen Harmonie verlieren.
Sie werden zu Gefangenen eines Systems, das auf sozialem Neid, Expansionsgier und der absoluten Anbetung der Materie basiert. Der Ingenieur Klaus verkörpert diesen fatalen Irrtum perfekt. Mit seinen massiven Stahlkonstruktionen und eisernen Pfeilern glaubt er, die Gezeiten und das Schicksal selbst beherrschen zu können. Er ist der Architekt einer künstlichen, seelenlosen Welt, die den Geist in Käfige aus Beton und Metall zwingt.
Doch selbst in dieser finsteren Epoche der absoluten Kontrolle existiert ein Funke des reinen Bewusstseins. Heinrich, ein Mann, der den Rhythmus der Wellen besser versteht als die kalte Logik der Maschinen, und Anna, eine polnische Frau mit einer tiefen, intuitiven Verbundenheit zur Schöpfung, bilden den emotionalen Gegenpol zur eiskalten Matrix. Ihre geheime und reine Liebe ist ein stiller Protest.
Die Schildkröte spürt die Resonanz ihrer Herzen im Wasser und erkennt in ihnen den Beweis, dass das universelle Zielstreben selbst in der dunkelsten Nacht nach Wegen sucht, um die Wahrheit zu bewahren. Als das Inferno losbricht und die Kanonen der Kriegsschiffe die Illusion des Friedens zerschmettern, wird die Schildkröte zur Chronistin des Unvermeidlichen. Die Zerstörung, die sich über den Kontinent ergießt, ist kein Zufall.
Sie ist das direkte, physikalische Resultat des inneren Zustands der Gesellschaft. Die Meeresbewohner diskutieren in den Tiefen über den Wahnsinn der Menschen, die ohne biologische Notwendigkeit ihre eigene Welt vergiften. Das Eisen, das Klaus so stolz in den Himmel ragte, stürzt nun brennend in den Schlamm hinab und wird zum Grab seiner eigenen Erbauer. Der Winter des Jahres 1945 bringt schließlich den absoluten Zusammenbruch.
Das eiserne Imperium zerfällt zu Asche und Eis. In diesem Moment der Vernichtung offenbart der Roman sein tiefstes philosophisches Konzept: den kosmischen Impfstoff. Der Zusammenbruch ist keine blinde Rache, sondern eine schmerzhafte, aber notwendige Heilung. Nur durch die absolute Zerstörung ihrer materiellen Illusionen, durch das Erleben der vollkommenen Ohnmacht, kann die dicke Kruste des kollektiven Egos aufgebrochen werden.
Der kosmische Impfstoff brennt den Hochmut und die Trennung aus den Seelen der Überlebenden heraus. In den eisigen Ruinen begegnen sich Heinrich und Anna wieder. Sie tragen Narben, doch innerlich sind sie befreit. Die Matrix ist tot. Vom Feuer gereinigt, besteigen sie ein einfaches Holzboot. Nur von der Strömung getragen, treiben sie hinaus aufs Meer. Eine alte Schildkröte schwimmt unter ihnen und bewacht ihren Weg.
Es ist eine Reise zur erreichbaren Vollkommenheit, eine literarische Verkörperung des menschlichen Kulturprojekts und ein Zeugnis dafür, dass aus dem Scheitern des Egos das Licht eines neuen Bewusstseins entspringen kann.



